Viele Gastronomen, die sich vorgenommen haben, eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen, kommen heutzutage an dem Thema „Veganismus“ nicht mehr vorbei. Für zahlreiche Menschen handelt es sich hierbei um weitaus mehr als lediglich um einen Trend.
Wer sich dazu entschließt, auf tierische Produkte zu verzichten, möchte häufig all die Vorzüge, die mit modernen Restaurants und ihren Angeboten verbunden sind, selbstverständlich weiterhin genießen. Dementsprechend erklärt es sich möglicherweise von selbst, dass sich vegane Events einer derart großen Beliebtheit erfreuen.
Gastronomen, die es schaffen, mit den entsprechenden Konzepten all diejenigen anzusprechen, die sich rein pflanzlich ernähren, haben oft die Möglichkeit, sich aus der Masse hervorzuheben … und eventuell die Chance, die Grundlage für eine interne Veranstaltungsreihe zu schaffen. Aber worauf sollten diejenigen, die sich vorgenommen haben, vegane Events ins Leben zu rufen, eigentlich achten? Die folgenden Abschnitte liefern einige Tipps zu diesem durchaus spannenden Thema.
Tipp Nr. 1: Eine entspannte Grundatmosphäre schaffen
Die Gründe, weswegen sich Menschen dazu entschließen, ein veganes Gastro-Event zu besuchen, sind vielseitig. Manchen geht es lediglich darum, die Mittagspause möglichst abwechslungsreich zu gestalten, anderen darum, einen ansprechenden Ort für veganes Dating zu finden. Sie alle verbindet jedoch höchstwahrscheinlich ein Ziel: Sie möchten ihre Speisen in einer entspannten Grundatmosphäre einnehmen.
Um sicherzustellen, dass diese in jeglicher Hinsicht gewährleistet werden kann, braucht es nicht nur den passenden Rahmen, sondern gleichzeitig Mitarbeiter, die mit Hinblick auf mögliche Fragen zu den verschiedenen Gerichten die passenden Antworten liefern können. Apropos …
Tipp Nr. 2: Gut geschultes Personal
Obwohl das Interesse am Thema „Veganismus“ zweifelsohne im Laufe der Zeit immer größer geworden ist, gibt es nach wie vor viele Missverständnisse, die mit dieser Art der Ernährung verbunden sind. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, als Vorgesetzter dafür zu sorgen, dass sich alle Mitarbeiter insofern gestärkt fühlen, als dass sie dazu in der Lage sind, eventuelle Fragen der Gäste sicher zu beantworten.
Vor allem diejenigen, die sich möglicherweise bereits seit Jahren vegan ernähren und wissen, wo eventuelle „Fallen“ rund um Inhaltsstoffe und Co. verborgen sein können, sind gelegentlich skeptisch. Umso besser, wenn das Team, das das vegane Event betreut, entsprechend geschult wurde und weiß, wie es seine Kompetenz nach außen tragen kann.
Tipp Nr. 3: Hochwertige und regionale Speisen
Zahlreiche Menschen, die sich für die vegane Ernährung begeistern können, wissen es zu schätzen, wenn die bestellten Speisen nicht nur hochwertig, sondern gleichzeitig regional sind.
Hieraus ergibt sich oft zwangsläufig eine gewisse Saisonalität, die es den Gastronomen erlaubt, immer eine Speisekarte zu bieten, die in Bezug auf die jeweilige Jahreszeit up to date ist.
Und übrigens: Hochwertig muss nicht zwangsläufig teuer sein. Es gibt zahlreiche günstige vegane Lebensmittel, die immer wieder aufzeigen, dass nicht zwangsläufig ein hohes Budget vonnöten ist, um sich rein pflanzlich zu ernähren.
Tipp Nr. 4: Klassische und ausgefallene Gerichte, die auch Nicht-Veganer überzeugen
Wer hat behauptet, dass sich vegane Events ausschließlich an Menschen richten müssten, die sich vor einiger Zeit dazu entschlossen haben, komplett auf tierische Produkte zu verzichten? Diejenigen, die in der Vergangenheit unter anderem einen Urlaub in der Türkei, zum Beispiel in Alanya, verbracht haben, haben sicherlich bemerkt, dass die vegane Küche hier in vielen Bereichen zum ganz normalen Alltag gehört. Hieraus ergibt sich, dass es oft möglich ist, auch Nicht-Veganer von der pflanzlichen Küche zu überzeugen – selbstverständlich mit den passenden Gerichten.
Gastronomen können dementsprechend gut beraten sein, einen Blick auf die internationale Küche zu werfen und gleichzeitig selbst kreativ zu werden. Auf diese Weise zeigt sich häufig, dass nicht zwangsläufig immer nur Fleischersatz nötig ist, um die Grundlage für spannende Gerichte zu schaffen.
Tipp Nr. 5: Ein umfassend nachhaltiges Konzept
Vegane Singles, aber auch Paare und Familien verbinden mit dem Veganismus unter anderem oft eine gesteigerte Nachhaltigkeit. Dem gilt es, im Zusammenhang mit veganen Events Rechnung zu tragen. Recycelbare Materialien, der Verzicht auf klassische To-go-Becher und weitere Details können ein wichtiges Zeichen setzen.
Bild von -Rita-👩🍳 und 📷 mit ❤ auf Pixabay
