Teriyaki: Definition
Teriyaki [ˌtɛriˈjaki] (照り焼き) ist eine japanische Zubereitungsart, bei der Fleisch, Fisch oder Gemüse in einer speziellen Marinade aus Sojasauce (醤油, shoyu), Mirin (味醂, mirin), einem süßen Reiswein, und Zucker (砂糖, sato) mariniert und anschließend gegrillt, gebraten oder gebacken wird. Der Begriff setzt sich aus den japanischen Wörtern teri (照り), was „Glanz“ bedeutet, und yaki (焼き), was „grillen“ oder „braten“ bedeutet, zusammen. Diese Begriffe beschreiben sowohl die Zubereitungstechnik als auch die süßlich-würzige Sauce, die den Zutaten beim Garen einen charakteristischen, glänzenden Überzug verleiht. Diese Speise ist in Japan und weltweit ein beliebter Geschmacksträger und wird häufig als Marinade oder Sauce zu diversen Gerichten verwendet.
Systematik
Teriyaki gehört zur japanischen Küche und lässt sich wie folgt einordnen:
- Ursprung: Japan
- Küche: Japanische Küche
- Zubereitungsart: Marinieren und Grillen/Braten
- Serviert als: Marinade oder Sauce für Fleisch, Fisch oder Gemüse
Geschichte und Ursprung
Der Ursprung dieser Technik liegt in der japanischen Hausmannskost, wo Sojasauce, Zucker und Mirin die Grundlage vieler Saucen bilden. Teriyaki entstand im 17. Jahrhundert und war zunächst eine beliebte Methode zur Zubereitung von Fisch. Mit der Verbreitung japanischer Küche im Westen wurde Teriyaki jedoch schnell auch mit Fleisch, insbesondere Hähnchen und Rind, populär. Die weltweite Begeisterung für die Teriyaki-Sauce führte dazu, dass sie heute als universelle Marinade oder Würzsauce in der asiatischen und internationalen Küche genutzt wird.
Anwendung in der Gastronomie
Ein klassisches Beispiel ist Teriyaki-Hühnchen oder Lachs, die durch die würzige und leicht karamellisierte Sauce besonders schmackhaft werden. In Restaurants wird es auch oft auf dem Grill oder Teppanyaki-Platten vor den Gästen zubereitet. Die süß-würzige Sauce eignet sich zudem hervorragend als Dip oder Glasur bei Barbecues und kann auch im Eventcatering oder Street Food eingesetzt werden, wo sie als Fingerfood-Glasur oder in Burgern und Wraps genutzt wird. Überraschen Sie Ihre Gäste doch einmal mit einem speziellen Grillabend.
Varianten des Teriyaki
- Chicken: Gegrilltes Hähnchen in Teriyaki-Marinade, besonders beliebt in der westlichen Küche.
- Salmon: Lachsfilets in Teriyaki-Sauce mariniert und gegrillt oder gebacken.
- Beef: Dünne Rindfleischscheiben, die durch die Marinade zart und schmackhaft werden.
- Vegetable: Für vegetarische Gäste, bei dem man Gemüse wie Auberginen, Paprika und Zucchini mariniert und brät.
Teriyaki: In aller Kürze
- Japanische Marinade und Sauce auf Sojasauce-, Mirin- und Zuckerbasis.
- Verleiht Gerichten durch Grillen oder Braten einen süß-würzigen, glänzenden Überzug.
- Weltweit beliebt für Fleisch, Fisch und Gemüse.
Verwandte Begriffe
- Yakitori
- Robatayaki
- Miso
- Tempura
- Fusion-Küche
