So gut wie jeder Gastronom weiß, wie wichtig es ist, beim Kochen, beim Backen und allgemein beim Zubereiten von Mahlzeiten auf ein hohes Maß an Komfort setzen zu können. Diejenigen, die die Möglichkeit haben, sich ihre „perfekte Küche“ von Anfang an aufzubauen, sollten diese dementsprechend auch nutzen.
Aber worauf gilt es eigentlich zu achten, wenn es darum geht, für optimale Grundvoraussetzungen zu sorgen? Und warum ist es so wichtig, seinen Küchenbereich in regelmäßigen Abständen zu hinterfragen?
Die folgenden Abschnitte liefern Antworten auf diese und weitere Fragen und lassen sich in so gut wie jeder Art von Küche anwenden – sowohl im Zusammenhang mit einer klassisch-rustikalen als auch einer besonders modernen Umgebung.
Tipp Nr. 1: Modernes Equipment
Wer sich ein wenig genauer mit modernem Equipment auseinandersetzt, erkennt schnell, dass sich hier im Laufe der Zeit vieles getan hat. Mittlerweile gibt es unter anderem Damastmesser 4-mal so scharf wie andere, althergebrachte Varianten. Und selbstverständlich haben aktuelle Trends rund um elektrische Alltagshelfer in der Küche dafür gesorgt, dass einem hohen Kochkomfort eigentlich nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Wie so oft ist es wichtig, seine zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu kennen und die „Umgebung Küche“ in regelmäßigen Abständen unter die Lupe zu nehmen. Denn: Der Markt rund um Küchengeräte und Equipment verändert sich schnell. Diejenigen, die nichts verpassen möchten, können daher gut beraten sein, „up to date“ zu bleiben.
Tipp Nr. 2: Eine offene, transparente Gestaltung
Viele Profi-Köche setzen heutzutage auf offene Regale und eine allgemein transparente Gestaltung ihrer Küche. Hierbei handelt es sich um ein Detail, das nicht nur in optischer Hinsicht, sondern auch funktional überzeugt. Denn: Wer nicht immer Schubladen oder Schranktüren öffnen muss, spart einen kompletten Arbeitsschritt. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine praktische Möglichkeit, die Sauberkeit einer Küche zu unterstützen.
Immerhin dürften die Hände in der Hektik des Alltags nicht immer frei von Lebensmittelresten sein. Köche, die diese, zum Beispiel nach der Zubereitung eines 5-Gänge-Menüs, nicht in mühevoller Kleinarbeit wieder von Griffen und Co. entfernen müssen, können ihren Hygieneplan optimieren.
Tipp Nr. 3: Oberflächen aus Edelstahl
Edelstahl beziehungsweise Stahl im Allgemeinen spielt in der Gastronomie nach wie vor eine wichtige Rolle. Die Vorteile dieses Materials zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen. Praktisch ist es selbstverständlich, dass es auf den entsprechenden Oberflächen möglich ist, ohne Bedenken heiße Töpfe abzustellen. Und auch mit Hinblick auf eine unkomplizierte Reinigung stellt Edelstahl keine hohen Ansprüche.
Wichtig ist es jedoch, beim Zubereiten von Mahlzeiten einige Regeln zu beachten. Wer zum Beispiel die im Tipp Nr. 1 erwähnten Messer verwendet, sollte unbedingt immer ein Schneidebrettchen als „Barriere“ zwischen Edelstahlfläche und Klinge nutzen. Ansonsten kann es sein, dass Messer durch den Edelstahl im Laufe der Zeit stumpf werden.
Tipp Nr. 4: Abfallbehälter unter der Arbeitsplatte
Hierbei handelt es sich um eine wunderbare Möglichkeit, um im Alltag Zeit und Mühe zu sparen. Denn: Wer nicht immer wieder den Weg zum Mülleimer antreten muss, sondern seine Abfälle einfach über das Loch in der Arbeitsplatte entsorgen kann, arbeitet oft effektiver.
Gleichzeitig bieten Extras wie diese den Vorteil, innerhalb weniger Sekunden von einer freien Arbeitsplatte profitieren zu können. Eine besonders praktische Art der Optimierung, die sich bei Bedarf meist ganz einfach nachrüsten lässt.
Tipp Nr. 5: Der richtige Fußboden
Die Ansprüche, die Profi-Köche heutzutage an einen modernen Boden in der Küche stellen, sind oft hoch. Immerhin ist es wichtig, dass die entsprechende Fläche in jeglicher Hinsicht belastbar und rutschfest ist.
Vor allem Linoleum und Kork haben sich in der letzten Zeit bewährt, wenn es darum geht, die Erwartungen der Nutzer von Großküchen zu erfüllen. Diejenigen, die Lust darauf haben, etwas eleganter unterwegs zu sein, können sich selbstverständlich wahlweise für dunkle Fliesen entscheiden. Wichtig ist es dann jedoch, auf besonders rutschfeste Sohlen zu setzen, um Unfälle im oft hektischen Alltag bestmöglich zu vermeiden.
Titelbild: Bild von Jan Reimann auf Pixabay
