Dank der Globalisierung und der Begeisterung für asiatische Popkultur nimmt auch das Interesse an anderen kulturellen Teilen der Welt zu. Besonders hervorzuheben ist hier die asiatische Küche, die eine große Vielfalt und Abwechslung mit sich bringt. Noch dazu ist sie sehr gesund, weshalb viele zum Abnehmen darauf zurückgreifen. Doch welche Aspekte unterscheidet die dortige Kulinarik von uns? Und wie tragen diese Punkte zur Gesundheit bei?
Eine Kultur des Reis
Reis ist die Lebensgrundlage vieler asiatischer Länder. Er wird dort in Massen angebaut, oftmals auf wunderschönen Feldern. Die Bedingungen dafür sind optimal! Fast zu jeder Mahlzeit gehört er dazu. Und ob in Japan, China oder Thailand – Reis ist aus keiner der dortigen Küchen wegzudenken. Zudem wird er auch in anderen Zutaten verarbeitet, darunter zum Beispiel auch Reisessig. Die positiven Eigenschaften von Reis übertragen sich so direkt auf andere Speisen. Es lohnt sich unbedingt, mehr Reis in seine eigene Diät einzubauen.
Eine Vielfalt der Nudeln
Doch auch Nudeln sind ein großer Bestandteil der asiatischen Küche. Sie lassen sich in so gut wie jedem Land finden, mit regionalen Unterschieden. In Japan gibt es beispielsweise neben den bekannten Ramen auch die Soba Nudeln. Diese werden aus Buchweizen hergestellt und sehen daher dunkler aus. Sie lassen sich sowohl warm als auch kalt essen. Ein Blick auf Asiens Nudelgerichte zeigt, dass Gemüse immer mit dazugehört. Oftmals wird alles in einem Wok angebraten und serviert, manchmal aber auch zu einer Suppe verarbeitet.
Mit Schärfe würzen
Schärfe ist ein wichtiger Bestandteil asiatischer Kulturen. Ein Blick nach Indien genügt, um sich damit vertraut zu machen. Doch die Schärfe ist nicht nur geschmacklich relevant, sondern hat auch viele gesundheitliche Vorteile. Sie hilft bei Erkältungen und sorgt dafür, dass Schadstoffe schneller aus dem Körper gelangen. Zudem verbrennen wir auch mehr Kalorien durch scharfe Speisen, denn die Schärfe regt unseren Stoffwechsel an. Tasten Sie sich anfangs langsam an das Thema heran, denn zu scharf ist auch nicht gut. Jedoch können Chili und Pfeffer auf keinen Fall schaden.
Kleine Portionen
In vielen asiatischen Kulturen werden Speisen nicht auf einem Teller, sondern in kleinen Schüsseln serviert. Dadurch entstehen kleinere Portionen, die der Körper besser aufnehmen und verarbeiten kann. Gerichte sind deutlich ausbalancierter und bieten eine viel größere Auswahl als bei uns. Auch durch die Stäbchen isst man deutlich langsamer und gemächlicher, was besser für die Verdauung ist.
Fisch statt Fleisch
Neben dem Überangebot von Gemüse ist es vor allem der Fisch, der die asiatische Küche so besonders macht. Jede Kultur hat hier ihre ganz eigenen Traditionen, aber Sie werden ihn öfter finden als Fleisch. Fisch ist neben Reis eine der wichtigsten Zutaten und äußerst gesund. Und auch seine Zubereitungsarten sind vielfältig und gut für den Körper.
Dämpfen und weniger Braten
Zuletzt noch ein Blick auf die Zubereitung, vorwiegend für Gemüse, Nudeln oder Fisch. Dämpfen ist eine der wichtigsten Methoden der asiatischen Küche und sorgt dafür, dass Speisen alleine durch Wasserdampf gar werden. Das ist unglaublich gesund! Und wenn gebraten wird, dann nur mit bestem Öl oder Fett. Auch das ist ein großer Unterschied zu unseren einheimischen Gerichten.
Bild: Foto door Engin Akyurt: https://www.pexels.com/nl-nl/foto/roerbak-de-noedels-in-een-kom-2347383/
