Vitamin E gilt seit Jahren als wahrer Alleskönner! Es hilft beispielsweise bei Diabetes, da es die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöht, wodurch diese wieder eigenständig anfangen, Insulin zu produzieren. Außerdem wird ihm eine positive Wirkung auf unsere Haare, Cholesterinwerte, Haut, beim Bekämpfen von Tumoren und vielen weiteren Wirkungsweisen nachgesagt. In diesem Artikel möchten wir Ihnen 4 vegetarische Lebensmittel vorstellen, die voller Vitamin E sind.
Sonnenblumenkerne – 38 mg pro 100 g
Schon die alten Mexikaner wussten vor circa 3.000 Jahren, wie gesund Sonnenblumenkerne sind. Ihren Weg nach Europa fanden sie erst im Jahr 1512, als die spanischen Eroberer sie als Zierpflanze aus Übersee mitbrachten. Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte haben sich die Sonnenblumenkerne ihren Weg in unseren Ernährungsplan gebahnt. Sonnenblumenkerne enthalten neben dem Vitamin E eine riesige Portion an unterschiedlichen Mikronährstoffen wie Magnesium, Kalium, Biotin, Vitamin B1, 3 & 6 sowie einige weitere. Die Kerne gelten als gesunder Snack für zwischendurch, finden jedoch auch in der Küche auf viele Arten eine Verwendung.
Weizenkeimöl – 150 mg auf 100 g
Geht es um den Vitamin-E-Gehalt, macht niemanden dem Weizenkeimöl etwas vor! Neben dem Vitamin E enthält es auch Vitamin K und Zink. Sein nussiger Geschmack passt perfekt zu Salaten, Smoothies, Desserts oder auch Brotaufstrichen. Zum Braten eignet es sich jedoch nicht und reagiert sehr empfindlich auf Hitze. Warme Gerichte lassen sich jedoch leicht mit einem Schuss Weizenkeimöl aromatisieren.
Mandeln – 26 mg pro 100 g
Schon die deutsche Dichterin und natur- und heilkundliche Universalgelehrte Hildegard von Bingen wusste, welche gesundheitlichen Vorteile in süßen Mandeln stecken. Sie rät den Menschen mit einer blassen Gesichtsfarbe und Kopfschmerzen, täglich 5 bis 10 süße Mandeln zu sich zu nehmen. Neben dem Vitamin E sind süße Mandeln auch reichhaltig an Eisen und Zink sowie einigen B-Vitaminen. In der Küche werden sie gerne ganz gehackt oder gehobelt als Müsli-Topping oder zum Backen verwendet. Auch um den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen, haben sie sich einen Namen gemacht.
Walnüsse – 25 mg pro 100 g
Gerade zur Adventszeit gelangen Walnüsse zuerst zwischen die Zähne des Nussknackers, bevor sie ihren Weg in unsere Münder finden. Da die Erntezeit von Walnüssen im Herbst ist, werden sie in der Vorweihnachtszeit gerne als gesunder Snack angeboten. Sie sind nicht nur voller Vitamin E, sondern enthalten beispielsweise auch Magnesium, Calcium, Selen und liefern auch ungesättigte Fettsäuren. In der Küche gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten – ob in gemahlener Form als Müsli-Topping, in Salaten oder als einfacher Snack.
Fazit – 4 hervorragende Vitamin-E-Quellen
Diese vier vegetarischen Lebensmittel sind nicht nur hervorragende Vitamin-E-Quellen, sondern bieten auch eine Vielzahl zusätzlicher gesundheitlicher Vorteile. Mit Sonnenblumenkernen, Weizenkeimöl, Mandeln und Walnüssen können Sie auf einfache und schmackhafte Weise Ihren täglichen Bedarf an diesem essenziellen Vitamin decken.
