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Raucherbereiche in der Gastronomie

Raucherbereiche in der Gastronomie

Wer heute als Raucher ins Restaurant geht und sich nach dem Essen genüsslich eine Zigarette anstecken möchte, wird schneller nach draußen gebeten, als ihm lieb ist. Dass das Rauchen am Tisch noch vor einigen Jahren weitverbreitet war, haben wir fast schon verdrängt und für viele ist allein der Gedanke daran unvorstellbar. Die noch relativ jungen Gesetze bezüglich des Rauchens in der Öffentlichkeit haben sich drastisch verändert und wurden empfindlich verschärft. Für die Gastronomie hieß dies schnelles Handeln und Umsetzen entsprechender Konzepte.

Das Umbauen von Gasträumen und zusätzlicher Überdachungen von Außenbereichen und vieles mehr führt zu erheblichen Zusatzkosten, die oft nicht in die laufenden Kosten einkalkuliert werden konnten, oder deren Umlage auf den Gast so vielfach nicht möglich war. Somit hieß es zum Teil für viele Gaspronomen sogar das Aus, denn je nach Größenordnungen und Platzvolumen der Gasträume an sich, konnte weder umgebaut noch räumlich verändert werden.

Zudem kam hinzu, dass viele Raucher sich nicht mehr wirklich wohl und sich in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlten. Doch wie sieht es heute für die moderne Gastronomie aus? Was hat sich in Bezug auf die Einrichtungen von rauchfreien Zonen und Raucherzonen eigentlich getan?

Attraktive Ausweichmöglichkeiten schaffen

Je attraktiver die Zonen für Raucher gestaltet wurden, umso geringer die finanziellen Einbußen, Rückgänge der Besucherzahlen und belegten Tische. Dieser Tatsache geschuldet, konnten sich viele Gastronomen, insbesondere Kneipenbesitzer, über Wasser halten und die Türen nicht ganz schließen. Erste Einbrüche gab es schon in vielen Gastronomiebetrieben, nachdem klar war, dass durch die Vorlagen des Nichtrauchergesetzes allein nicht mehr in den Speiseräumen geraucht werden durfte.

Doch mit ein wenig Cleverness und Fantasie konnte den Vorschriften gefolgt werden, aber dennoch dem Raucher entgegenkommende Maßnahmen eingerichtet werden, sodass er sich dennoch wohlfühlen und seinem Genuss nachkommen kann.

Viele Gastronomen zeigen sich bei entsprechenden Umbaumaßnahmen kreativ. Dabei wurden viele Schutzwände aus Plexiglas aufgestellt, sogar Zeltelemente, um den Raucherbereich vom Nichtraucherbereich klar trennen zu können. Heizpilze sorgen für die notwendige Wärme, um auch im Winter den Rauchern diese Sitzmöglichkeiten einräumen zu können. Auch konnten so viele Gastronomen dazu übergehen und im Innenbereich, zu Beginn der Gesetzesgebung zumindest, getrennte Räume für Raucher einzurichten. Diese sind allerdings, bis auf wenige Ausnahmen, kaum noch anzutreffen.

Raucher haben es nicht einfach

Generell wird es den Rauchern von heute nicht leicht gemacht. Denn schon allein die Preise für Zigaretten sind in den vergangenen Jahren rapide in die Höhe geschnellt. Rauchen wird zum Luxusgut und zu einem kostspieligen Genuss. Zudem darf nur noch an ausgeschilderten Stellen in der Öffentlichkeit geraucht werden. Im Ausland kann es, je nachdem wohin man reist, noch drastischer sein und es gibt dabei viele Länder, in denen es schier fast schon unmöglich ist, als Raucher auf seine Kosten kommen zu können.

Viele Raucher verzichten immer mehr auf die klassischen Filterzigaretten, da diese sich stets in einem steigenden Preissegment bewegen. Sie greifen da eher zum Stopfen der Zigaretten und nutzen dabei die klassische und durchaus praktische Stopfmaschine, mit der sie selbst ihre eigenen Zigaretten stopfen und losen Tabak hierfür kaufen. Denn dies ist nach wie vor noch immer günstiger, als fertige Zigaretten zu kaufen.

Dennoch: Der Raucher hat es schwer und es wird ihm zunehmend schwer gemacht. Viele Raucher fühlen sich sehr eingeschränkt und auch zum Teil gemaßregelt in ihrer Freizeit und dem Genuss. Gastronomen sollten daher klug schalten und walten und besonders dieser Klientel eine Nische in ihrem Unternehmen anbieten, die attraktiv und ansprechend gestaltet und auch eingerichtet ist und nicht durch geschmacklose Möbel und lieblose Einrichtungen alles andere, als einladend sind.

Den Außenbereich zum erweiterten Innenbereich werden lassen

Der Außenbereich einer jeden Gastronomie ist bekanntermaßen Gold wert. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Abende und Nächte lauwarm sind, halten sich viele gern dort auf und genießen die schönen Stunden. Hier ist es wichtig, dass genau dieser Bereich für Nichtraucher, wie auch für Raucher besonders schön hergerichtet wird. Werden beide Bereiche clever miteinander verbunden, so entsteht eine Art von Gemeinsamkeit, trotz der räumlichen Trennung.

Raucher sollten grundlegend immer bei der gesamten Kundschaft und Stammgästesegment einbezogen und einkalkuliert werden, denn viele Raucher befinden sich nach wie vor unter den Gästen, die gern regelmäßig dieses Restaurant aufsuchen, weil es ebendiese Vorzüge und Bereiche für sie anbietet.