Arbeitsrecht allgemein und gastro-spezifisch

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Artikel im Bereich Arbeitsrecht

  • Das Trinkgeld im Arbeitsrecht

    Dürfen Arbeitgeber Regelungen treffen, wem das Trinkgeld zusteht? Dürfen Arbeitgeber regeln, wie das Trinkgeld unter den Mitarbeitenden verteilt wird? Fachanwalt Pascal Croset klärt zum Thema Trinkgeld auf! Auf den ersten Blick mag diese Frage trivial erscheinen. Trinkgeld ist eine freiwillige Zahlung des Gastes oder des Kunden über den Rechnungsbetrag hinaus. Damit soll die Wertschätzung des Gastes/des Kunden für die besondere Dienstleitungsqualität zum Ausdruck gebracht werden. ...

  • Das Direktionsrecht des Arbeitgebers

    Durch den Arbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer, die versprochenen Dienste zu leisten. Wann, wo und wie diese Dienste zu erfolgen haben wird in den Arbeitsverträgen häufig nicht genau konkretisiert. Vielmehr wird dort regelmäßig festgehalten, dass Ort, Zeit und die genaue Art der Arbeitsleistung durch den Arbeitgeber bestimmt werden. Der Arbeitnehmer hat sich an diese Bestimmungen zu halten. Jedoch bestehen auch Grenzen dieses sogenannten Weisungs- oder Direktionsrechts des Arbeitgebers. Der folgende Beitrag soll einen Überblick zu diesem Thema mit Blick auf den Bereich der Gastronomie geben...

  • Arbeitszeiten in der Gastronomie

    Gerade in der Gastronomie spielen die gesetzlichen Regelungen über die Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Denn naturgemäß handelt es sich hier häufig nicht um einen Nine-to-five-Job. Regelungen hierzu finden sich im Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Danach besteht der Grundsatz eines 8-Stunden Arbeitstages werktäglich von Montag bis Samstag. Möglich ist jedoch die Verlängerung von 8 auf 10 Stunden täglich, solange innerhalb ...

  • Urlaubsgewährung nach fristloser Kündigung

    Immer wieder kommt es bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen für den Arbeitgeber zu unnötigen Zahlungsverpflichtungen. Seinen Grund hat dies in der Regel in rechtlich nicht hinreichend geprüften Kündigungserklärungen und/oder Vereinbarungen aus Anlass der Beendigung des Vertragsverhältnisses. Eine gravierender Punkt ist der zumeist offene Urlaubsanspruch, welcher nach den Regelungen des BBundesurlaubsgesetzes (BurlG) zu vergüten ist...

  • Rechtsgrundsätze von Arbeitszeugnissen

    Ein Arbeitszeugnis muss wahr sein und alle wesentlichen Tatsachen enthalten, die für eine Gesamtbeurteilung von Bedeutung sind und an denen ein künftiger Arbeitgeber ein „berechtigtes, billigenswertes und schutzwürdiges Interesse“ haben könnte. Dabei ist der Arbeitgeber nicht zur schonungslosen Offenbarung aller ungünstigen Vorkommnisse verpflichtet. Negative Beurteilungen sind nur dann zulässig, wenn sie für die gesamte Dauer der Beschäftigung charakteristisch waren...

  • Anschlussklauseln in Arbeitsverträgen (ab 10-2016)

    Die Neufassung des § 309 Nr. 13 BGB, der auch im Rahmen der AGB-Kontrolle für Arbeitsverträge gilt, wirkt sich auf die Regelungen über Ausschlussklauseln aus. Ab dem 1. Oktober 2016 dürfen Arbeitsverträge maximal Textform vorschreiben. Üblicherweise enthalten Arbeitsverträge so genannte Ausschlussklauseln bei deren Nichtbeachtung die Ansprüche der Vertragsparteien vor...

  • Arbeitsverträge mit Familienangehörigen

    Für Inhaber von Gastronomiebetrieben ist die aktive Mitarbeit des Ehepartners bzw. eines anderen Familienmitglieds oder Lebensgefährten unverzichtbar. Das Steuer- und Sozialversicherungsrecht bietet hierfür interessante Gestaltungsmöglichkeiten. Sie bewirken Ersparnisse bei der Einkommensteuer sowie der Gewerbesteuer...

  • Arbeitszeugnisse

    Der Zeugnisanspruch ergibt sich aus dem Gesetz und aus den Tarifverträgen. Seit 1. Januar 2003 gilt für alle Arbeitnehmer der § 109 der Gewerbeordnung (früher für gewerbliche Arbeitnehmer § 113 GewO a. F. und für die übrigen Arbeitnehmer und Dienstverpflichtete § 630 BGB). § 109 GewO lautet: (1) Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten...

  • Scheinselbständigkeit

    In der Gastronomie wird verstärkt auch mit selbständigen Kräften gearbeitet. Sei es, dass man einen krankheitsbedingten Ausfall der Küche überbrücken muss, sei es, dass eine größere Veranstaltung oder ein Bankett ansteht. Mittlerweile haben sich auch viele Servicekräfte und Köche selbständig gemacht, die dann entsprechend gebucht werden können. Aber Achtung - hierbei gibt es in Bezug auf das Thema Scheinselbständigkeit einiges zu beachten. ...

  • Mitarbeiter überwachen?

    Sollten Sie einen begründeten Verdacht haben, dass ein Mitarbeiter Sie übervorteilt z.B. indem er lange Privattelefonate führt, das Internet privat nutzt oder auch am Arbeitsplatz Zeit tot schlägt oder sogar klaut, haben Sie durchaus Möglichkeiten, den Mitarbeiter zu überwachen. Sehr wichtig ist aber dabei, dass Sie die gültigen Datenschutzbestimmungen beachten! In Deutschland sind diese sehr streng geregelt...

  • Unfall eines AN: Holen Sie sich Ihr Geld zurück

    Auf dem Weg zur Arbeit ist einer Ihrer Mitarbeiter in einen Unfall verwickelt (an dem er nicht Schuld ist) und fällt für 3 Wochen aus. Natürlich müssen Sie zunächst Lohnfortzahlung im Krankheitsfall leisten - dazu sind Sie für 6 Wochen lang verpflichtet. Nun sollten Sie aber prüfen, ob Sie nicht die Möglichkeit haben, dieses Geld von der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners Ihres AN zurückzuerhalten. Die genauen rechtlichen Ausführungen dazu möchte ich Ihnen hier ersparen, aber es lohnt sich in jedem Fall, dies zu prüfen...

  • Schaden durch den AN: Lohn pfänden?

    Verursacht ein Mitarbeiter einen Schaden, kann man leider nicht einfach einen Teil des Lohns so ohne weiteres einbehalten! Dabei ist einiges zu beachten: Ein Mitarbeiter scheidet aus dem Unternehm aus ...

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