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Teams und Rollenverhalten (nach Dr. M. Belbin)

Die Teamrollen

Der englische Forscher Dr. Raymond M. Belbin untersuchte in den 1970er Jahren die Auswirkungen der Zusammensetzung eines Teams aus der Sicht verschiedener Persönlichkeitstypen auf die Teamleistung. Belbin wertete das Rollenverhalten verschiedener Kursteilnehmer aus und identifizierte zunächst acht verschiedene Typen. Später ergänzte er einen neunten.

Die verschieden ausgeprägten Persönlichkeitsprofile haben direkten Einfluss auf das Team und dessen Erfolge und Ergebnisse. Ausgehend davon, dass jeder Mensch Stärken und Schwächen hat können so die perfekten Teams zusammengestellt werden. Belbin sagt, dass ein Team dann am besten und effizientesten ist, wenn es aus einer Vielzahl heterogener Persönlichkeits- und Rollentypen besteht.

Er unterscheidet zunächst drei Hauptorientierungen. Diese umfassen jeweils drei Teamrollen:
+ Handlungsorientierte Rollen:
Macher, Umsetzer, Perfektionist
+ Kommunikationsorientierte Rollen:
Koordinator/Integrator, Teamarbeiter/Mitspieler, Wegbereiter/Weichensteller
+ Wissensorientierte Rollen:
Neuerer/Erfinder, Beobachter, Spezialist

Übersicht der Teamrollen

TeamrolleRollenbeitragCharakteristikaSchwächen
Neuerer / Erfinderbringt neue Ideen einunorthodoxes Denkenoft gedankenverloren
Wegbereiter / Weichenstellerentwickelt Kontaktekommunikativ, extrovertiertoft zu optimistisch
Koordinator / Integratorfördert Entscheidungsprozesseselbstsicher, vertrauensvollkann als manipulierend empfunden werden
Macherhat Mut, Hindernisse zu überwindendynamisch, arbeitet gut unter Druckungeduldig, neigt zu Provokation
Beobachteruntersucht Vorschläge auf Machbarkeitnüchtern, strategisch, kritischmangelnde Fähigkeit zur Inspiration
Teamarbeiter / Mitspielerverbessert die Kommunikation und baut Reibungsverliste abkooperativ, diplomatischunentschlossen in kritischen Situationen
Umsetzersetzt Pläne in die Tat umdiszipliniert, verlässlich, effektivunflexibel
Perfektionistvermeidet Fehler, stellt optimale Ergebnisse sichergewissenhaft, pünktlichüberängstlich, delegiert ungern
Spezialistliefert Fachwissen u. Informationselbstbezogen, engagiert, Fachwissen zähltverliert sich oft in technischen Details

Zusammenfassung

1. Jedes Mitglied eines Teams kann einer der neun Rollen zugeordnet werden.
2. Die richtige Auswahl der Teammitglieder (Rollen) macht ein Team effizient.
3. Die falsche Auswahl hingegen schwächt ein Team.
4. Teamrolle und Funktion im Unternehmen müssen nicht übereinstimmen.
5. Ist eine der neun Rollen im Team nicht besetzt, muss das keine Schwächung bedeuten.
6. Die Grenzen zwischen den Rollen sind fließend. Eine Person kann auch 2 oder mehr Rollen übernehmen.

Dr. Belbin hat mit seinem Modell versucht, Teambildung zu erklären und damit Teamarbeit effizienter zu machen. Macht man sich diese Charakteristika zu Nutzen, kann man so ein perfektes Team aufbauen. Ein harmonisches Team ist für eine gutes Betriebsklima natürlich von großer Wichtigkeit. Durch das Ausfüllen des Fragebogens und Erkennen der eigenen Teamrolle, erhält man auch noch einmal schwarz auf weiß einen Einblick in seine eigenen Stärken und Schwächen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Selbsteinschätzung und Persönlichkeitsentwicklung.

Quelle: Wikipedia

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