#333: Nützliche Tools für die Wiedereröffnung

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Endlich geht es wieder los. Ob und wie die Gäste das neue Hygienekonzept und die Abstandsregeln annehmen werden, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. In jedem Fall stehen wir alle vor sehr großen Herausforderungen. Daher sind nützliche Helfer immer gefragt. Nachfolgend stelle ich Ihnen einige wirklich tolle Sachen vor:

Plakate Gästeverhalten

Um den Gästen die Corona Hygiene- und Verhaltenregeln näher zu bringen, haben wir Ihnen > Plakate (A4) [721 KB] vorbereitet, die Sie einfach kostenlos ausdrucken und im Restaurant aushängen können. Es gibt in der PDF drei verschiedene Plakate - für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.

Kostenlose digitale Speisekarte LvLy

Die stregen Hygienemaßnahmen verlangen, dass man Speisekarten so oft wie möglich reinigt bzw. desinfiziert. Umgekehrt fühlen sich die Gäste vielleicht unwohl, wenn Sie die Speisekarte (die vorher bei so vielen anderen lag) anzufassen. Hier bietet eine Kölner Firma Abhilfe. Sie rifen das Projekt LvLy (gesprochen: Lovely) ins Leben und bieten Gastronomen eine kostenloses Alternative.

Ein Restaurant kann über > LvLy in kürzester Zeit die eigene digitale Menukarte erstellen. Gastronomen müssen nur die eigenen Menukarte als PDF oder Foto über das LvLy Formular hochladen. Sie erhalten nach Prüfung automatisch die fertigen QR-Codes zum Drucken per E-Mail. LvLy ist 100% kostenlos und wird auch zukünftig immer kostenlos für die Gastronomie bleiben.

In dem herkömmliche Menukarten durch QR-Codes auf Tischaufstellern ersetzt werden, spart der Gastronom viel Zeit, Aufwand und Material. Menukarten müssen nicht mehr einzeln verteilt und desinfiziert werden und können kontaktlos gelesen werden. Durch die Verwendung von QR-Codes kann die Gastronomie den Bestimmungen des aktuellen Infektionsschutzgesetz vollständig nachkommen. Weiterhin unterliegen Gastronomen der Auflage, Kundenkontaktdaten, sowie Zeiträume des Aufenthalts in der Innen- und Außengastronomie festzuhalten, um Kontakpersonennachverfolgung
ermöglichen zu können. Dies geschieht bisher über ausliegende Listen (einschließlich Einverständniserklärung zur Datenerhebung), welche durch den Inhaber unter Wahrung der Vertraulichkeit gesichert und für 4 Wochen aufbewahrt werden müssen.

Durch den LvLy-Code geschieht dies komplett digital. Daten werden vollständig Datenschutzkonform, kontaktlos erhoben und verschlüsselt direkt an den Gastronomen übermittelt. Nur der Gastronom hat im Kontaktnachverfolgungsfall auf diese Daten Zugriff. Dieser digitale Weg ermöglicht es den möglichen Infektionskontakt über Menükarten, Kugelschreiber oder Papierlisten auszuschließen. Weiterhin sind über den digitalen Weg Infektionsketten wesentlich
schneller und einfacher zu kontaktieren, um eine weitere Infektionsverbreitung schnellstmöglich zu stoppen.

Auch der Umwelt kommt die Lösung von LvLy zugute. Durch spätere Zusatzfunktionen, wie Social Media Buttons, können Gastronomen ihre Kunden
einfach auf ihre Social Media Profile aufmerksam machen und ihre Online-Präsenz stärken.

Kostenlose digitale Speisekarte von Ordito

Auch die Firma > Ordito aus Österreich bietet ihre digitale Speisekarte zur Zeit (bis Ende 2020) kostenlos an. Egal ob im Restaurant, von unterwegs oder zu Hause, die innovative Lösung bietet dem Serviceteam Unterstützung, denn Gäste können jederzeit ohne einen anwesenden Kellner und ohne Herunterladen einer App mit dem Smartphone einfach kontaktlos bestellen. Bestellungen werden ohne extra Hardware oder Installation dem Gastronomen in Echtzeit übermittelt. Laufwege, Wartezeiten oder endlose Gespräche am Telefon bleiben erspart. Und auch das Abwischen und Desinfizieren der Speisekarten entfällt.

Es ist keinerlei Installation notwendig. Das System ist webbasiert und in minutenschnelle eingerichtet. Sticker oder Aufsteller können angebracht und sofort genutzt werden. Zusätzlich kann den Gästen mit derselben Anwendung Lieferung & Abholung angeboten werden.

Mobile Trennwände

Mit der neuen Produktlinie InBetween stellt die DMG AG, ein Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit mehreren eigenen Standorten in Europa, der Gastronomie deutschlandweit und exklusiv ein mobiles Trennwandsystem zur Verfügung, das Gästen und Personal einen zusätzlichen Schutz bietet, denn die Zwischenwände sorgen für mehr Behaglichkeit und geben Gästen dadurch ein sicheres Gefühl.

Das Trennsystem ist aus recyceltem Karton und recycelbarem Kunststoff entwickelt, sehr leicht und somit flexibel einsetzbar. Mit diesem neuartigen System sind kaum Anpassungen in der bestehenden Raumaufteilung notwendig: So lässt sich unter Einhaltung des Mindestabstands die Anzahl der Sitzplätze in Restaurants, Gaststätten, Hotels, Cafés und selbst Kantinen auch nach der Öffnung optimal nutzen. Die Platzierung erfolgt auf dem Boden zwischen den Tischen oder direkt auf der Tischplatte – eine zusätzliche Befestigung an Tischplatten ist nicht notwendig.

Die Trennwände zeichnen sich durch ihr praktisches Design aus: Sie sind leicht, sowohl im Zusammenbau als auch in der Nutzung, und innerhalb von wenigen Minuten einsatzbereit. Sie lassen sich in jedem Setup flexibel einsetzen. Die Raumatmosphäre geht durch das zurückhaltende Design und die großen Fenster nicht verloren. Ihre Gäste können einander trotz der Trennwände sehen, fühlen sich dabei aber deutlich sicherer. Die Basisversion besteht aus vier Teilen mit vier Säulen für die freistehende Installation und vier Tischständern. Da die InBetween Trennwände aus bedrucktem Karton mit einem Fenster aus Kunststoff angefertigt sind, lässt sich beides leicht und schnell reinigen: Der Karton kann ohne Reinigungsmittel mit einem trockenen Tuch gereinigt werden, das Kunststofffenster lässt sich mit Desinfektionsreinigungstüchern abwischen. Einer langen Nutzungsdauer der Trennwände steht somit nichts im Wege.

Restaurantbetreiber machen es ihren Gästen mit InBetween so sicher wie möglich, um auch in Zeiten von Corona wieder gute Gastgeber sein zu können. Dies ist der wichtigste Punkt, wenn alle Türen wieder vorsichtig geöffnet sind. Durch das Coronavirus wurde die gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf die Gesundheit gelenkt. InBetween kann ein wichtiger Baustein sein, denn die Produkte sorgen für ein sicheres Gefühl und eine Steigerung des Wohlbefindens bei Ihren Gästen. Mehr Infos unter https://dmg-ag.de

Der Preis für ein 4-er Set beträgt 125 Euro netto.

Nebenan - Für die gute Nachbarschaft

Über 10.000 lokale Gewerbetreibende haben bereits das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de für sich entdeckt, um gezielt Menschen aus ihrem Stadtviertel zu erreichen. In Zeiten, in denen laut Handelsverband Deutschland bis 2020 fast jedem zehnten Einzelhandelsgeschäft die Schließung droht, gewinnt der persönliche Kontakt zu Kunden aus der Nachbarschaft immer mehr an Bedeutung.

Mit 1,3 Mio. aktiven Nutzern ist nebenan.de das größte Nachbarschaftsnetzwerk in Deutschland. Täglich tauschen sich Nachbarn dort in einem geschützten Raum über Neuigkeiten aus, helfen einander und geben Tipps & Empfehlungen weiter. Seit wenigen Monaten steht die Plattform auch lokalen Gewerbetreibenden offen. Über ein Gewerbeprofil können sich Händler und Dienstleister mit Menschen aus der direkten Umgebung vernetzen und online Vertrauen aufbauen, das offline zu neuen Kunden führt.

Die Registrierung eines Profils erfolgt unter >gewerbe.nebenan.de. Das Gewerbeprofil ist in der Grundfunktion kostenlos, Zusatzpakete liegen zwischen 8 € und 59 € im Monat.

Gästeregistrierung

In manchen Bundesländern ist es Pflicht, sich als Gast im Restaurant zu registrieren. Hierfür können entweder einfache Listen geführt werden oder aber auch praktische Apps genutzt werden. Zwei dieser Apps stellen wir Ihnen nachfolgend vor:

> Unlock by Flowtify
Dies App macht einem die Arbeit wirklich leicht. Sie unfasst sehr viele Funktionen wie z.B. den Gesundheitscheck vor Arbeitsbeginn, Handhygienecheck, Einlasskontrolle, Reinigung von Kontakpunkten, Kontaktdatenerfassung und einiges mehr. Man kann sich zunächst kostenlos registrieren. Erledigte Aufgaben werden ganz einfach digita abgehakt.

> Hygiene-Ranger
Für das Restaurant ist dies ein praktischer Weg, um der Registrierungspflicht nachzukommen, da die Gäste sich selbst eintragen müssen. Im ersten Monat ist die Nutzung kostenlos, danach kostet es 15 Euro im Monat. Auch die Speisekarte kann eingebunden werden. Alles ist selbstverständlich DSGVO-konform.

> 2FDZ
Ebenfalls eine App zur Erfassung von Kundendaten. Die Gäste scannen beim Betreten einen QR-Code und werden zum Formular geleitet. Dort füllen sie ihre persönlichen Angaben ein. Beim Verlassen muss ein anderer QR-Code gescannt werden und die Gäste werden automatisch ausgecheckt. Die Daten werden nach 3 Wochen gelöscht und sind auf einem Deutschen Server gespeichert. Die App kostet knapp 10 Euro/Monat.


Übrigens: Für die Gastronomen, die es lieber klassich mögen und eine Liste auslegen möchten, haben wir einen > kostenlosen Download [107 KB] vorbereitet.

Hygienehandbuch

Ein wirklich tolles und sehr umfangreiches Hygienehandbuch für die Gastronomie hat die Firma Chefs Culinar herausgebracht. Sie können es > hier ganz einfach als PDF herunterladen. Es gibt unzählige nützliche Tipps und Hinweise für den Umgang mit Hygiene in Coronazeiten.

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