Steuertipps für Gastrogründer

Sie sind hier: Startseite | Gründer in der Gastronomie | Steuertipps für Gastrogründer – so gelingt der Traum vom eigenen Restaurant

Für viele Menschen ist die Selbständigkeit ein großer Traum ihrer Karriere. Das ist kaum verwunderlich, da damit einige Vorzüge einhergehen, darunter eine individuelle Einteilung der Arbeitszeit, keine Vorgesetzten, die einem sagen was man zu tun hat und im besten Fall sogar noch deutlich mehr Geld. Doch einfacher gesagt als getan! Die Selbstständigkeit erfordert ein hohes Maß an Arbeit und Wissen. Wenn man nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um Experten zu engagieren, muss man sich einiges an Fachwissen in den unterschiedlichsten Bereichen aneignen. Kaum ein Bereich ist dabei so wichtig wie der richtige Umgang mit Steuern und genau aus diesem Grund, sollten wir uns einige Steuertipps für Gastrogründer anschauen.

Informieren Sie sich möglichst früh

Steuern sind ein wichtiges Thema und deswegen sollten Sie die Thematik bereits im Businessplan ausführlich behandeln. Eine wichtige Frage ist dabei unumstritten die Geschäftsform. Die > Regelungen für Kleinunternehmer sind schließlich andere als die, welche beispielsweise auf eine GmbH zutreffen. Machen Sie sich daher so früh wie möglich Gedanken darüber, denn bereits direkt nach der Gründung müssen steuerliche Fristen beachtet werden.

Zu Anfang ist eine Buchhaltung per Hand sinnoll

Auf einen Steuerberater zu verzichten, ist nicht zu empfehlen, dennoch sollten Sie die Steuern zu Anfang gegebenenfalls per Hand erledigen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand – nicht jeder hat das nötige Startkapital, um direkt einen Steuerberater zu beauftragen. Zumindest einen Teil der Arbeit selber zu erledigen, ist daher unter Umständen eine Option. Wenn Sie dies machen, lernen Sie zudem einige wichtige steuerliche Aspekte des Unternehmertums. Das kann zu einem späteren Zeitpunkt eine große Hilfe sein.

Nehmen Sie die Führung des Kassenbuchs ernst

Informieren Sie sich über damit verbundene Regeln und befolgen Sie diese. Ein detailliertes Protokoll kann Ihnen einige zukünftige Sorgen ersparen. Nehmen Sie sich die Zeit lieber jetzt, anstatt später darunter zu leiden. Bei der Preiskalkulation Ihres Angebots, dürfen Sie die Umsatzsteuer nicht vernachlässigen. Auch diese wird monatlich abgeführt. Dies ist einer der häufigsten Fehler im Gastrobereich. Trinkgeld ist für die Angestellten Ihres Lokals steuerfrei. Sie als Inhaber sind aber von dieser Regelung ausgenommen.

Für mobile Restaurants gelten spezielle Regelungen

Für Restaurants wie > mobile Imbisse mit Streetfood gelten andere steuerliche Regelungen. Am besten konsultieren Sie Kollegen im Gastrobereich, die ein entsprechendes Gewerbe betreiben. Diese können Ihnen wertvolle steuerliche Tipps geben, wenn Sie selber planen, ein mobiles Restaurant zu eröffnen.

Tipps ersetzen keine individuelle Beratung

Auch wenn derartige Tipps zur Existenzgründung eine große Hilfe sein können, ersetzen Sie leider keine individuelle Beratung beim Steuerberater. Haben Sie nach eigenen Recherchen also noch Fragen, ist es sinnvoll, einen Profi zu engagieren. Es ist keine Schande, sich Hilfe zu suchen und >gerade in Krisenzeiten ist die Hilfsbereitschaft größer als man denkt. Die Selbstständigkeit ist kein Zuckerschlecken, doch bekanntermaßen ist aller Anfang schwer. Lassen Sie sich also nicht verunsichern, sondern arbeiten Sie hart und behalten Sie Ihr Ziel im Auge. Wir wünschen Ihnen dabei alles Gute!

Das könnte Sie auch interessieren

  • Mit einem Franchise in die Gastronomie einsteigen

    Franchises erfreuen sich in der deutschen Gastronomie immer größerer Beliebtheit. Das Angebot reicht dabei von Bäckereiketten über amerikanische Fast-Food-Riesen bis zum italienischen Restaurant mit Edelanstrich.

  • Gastro-Branding: Erfolgreich zur Marke formen

    Hervorragendes Essen, ein schickes Lokal und ein einprägsamer Name sind die beste Basis, für ein erfolgreiches und bekanntes Restaurant. Beim Branding geht es aber um mehr als das – es geht darum, den eigenen Gastro-Betrieb auf allen Ebenen als Marke zu definieren.

  • Von den Großen lernen

    Die Großen der Gastronomiebranche - insbesondere sind dabei die großen Systemanbieter gemeint - verfolgen alle die gleiche Grundstrategie. Warum sollte man das als kleinerer Betrieb nicht nachmache...

  • Steuertipps für Gastrogründer

    Für viele Menschen ist die Selbständigkeit ein großer Traum ihrer Karriere. Das ist kaum verwunderlich, da damit einige Vorzüge einhergehen, darunter eine individuelle Einteilung der Arbeitszeit, keine Vorgesetzten, die einem sagen was man zu tun hat und im besten Fall sogar noch deutlich mehr Geld. Doch einfacher gesagt als getan!

  • Restaurantname finden

    Die Wahl des richtigen Namens für eine Gastronomie ist sicher genau so wichtig, wie die Entscheidung, welches Essen man anbietet und wie das Gesamtkonzept aussieht.

  • 7 Tipps für Kartenzahlungen

    Wenn es um die Einnahmen geht, müssen Gastronomiegründer einiges berücksichtigen – gesetzliche Vorschriften bei der Kassenführung und natürlich, welche Zahlungsmethoden sie akzeptieren wollen.

  • Standort und Vertrag für den Gastrobetrieb

    Ein Restaurant zu eröffnen, ist für viele Menschen ein großer Lebenstraum. Damit dieser Traum in Erfüllung geht, sind einige Schritte auf dem holprigen Weg zum eigenen Geschäft zu gehen.

  • Moderne Konzepte sind das A und O

    Es gilt, von vornherein darauf zu achten, dass aus der ersten Idee ein handfestes Konzept entsteht, um möglichen Geldgebern und Partnern die Unternehmung schmackhaft zu machen.

  • Soft-Opening - Die Generalprobe

    Niemand schafft es, gleich am ersten Tag perfekt zu sein. Daher bietet es sich an, für die Mitarbeiter und die Gäste eine Art Eingewöhnungsphase zu planen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren