Tipps für eine gelungene Restaurant-Webseite

Das Internet hat zahlreiche Veränderungen mit sich gebracht. Im Lauf der Zeit haben sich dabei die Anforderungen und Ansprüche insbesondere an Unternehmen stark verändert. Die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten haben zeitweilig wahre Wellen der Euphorie ausgelöst. Erfolg und Zukunftsaussichten waren erfolgversprechender denn jemals zuvor. Gleichzeitig hat sich unter den Unternehmen eine gewisse Unsicherheit breit gemacht, was die Stellung im WWW und die Auswirkungen auf einen stationären Betrieb anbelangt. Das betrifft auch Betriebe in der Gastronomie. Was können Gastronome tun, um diese Chancen und Potenziale für ihren Betrieb ganz gezielt zu nutzen?

Fotos dürfen auf der Webseite auf keinen Fall fehlen. Sie können Einblicke geben und dem Kunden Appetit machen.

Der erste Eindruck – die virtuelle Visitenkarte

Unternehmen dürfen nicht den Fehler machen, einen professionellen Internetauftritt zu unterschätzen. Mehr als drei Viertel der Deutschen nutzt das Internet. Daraus ergeben sich für die Unternehmen enorme Chancen. Dabei sollten sich Gastronome über eines bewusst sein: Wer einen Restaurantbesuch plant, wird sich vorab mit hoher Wahrscheinlichkeit im Internet informieren. Das allein ist Grund genug, eine eigene Webseite zu erstellen und diese Webpräsenz als virtuelle Visitenkarte zu nutzen. Im Idealfall ist sie Anlaufstelle für die Kunden. Wie in der Gastronomie üblich zählt auch hier der erste Eindruck. Der Webauftritt muss so gepflegt und gestaltet sein wie das eigene Lokal. Doch wie gestalten Gastronomie-Betreiber, die keine großartigen Kenntnisse von IT haben eine professionelle Webseite?

Wie eine professionelle Webseite gestalten?

Abhängig vom zur Verfügung stehenden Budget haben Betriebe mehrere Möglichkeiten, eine professionelle Webseite zu gestalten. Großbetriebe, die in der Regel dafür ein größeres Budget zur Verfügung haben können dafür eine Internetagentur beauftragen, die sich dann auch gleich um die regelmäßige Pflege der Seite kümmert. Das Unternehmen muss dafür nicht sehr viel tun, nur die Finanzierung sicherstellen und die Wünsche und Vorstellungen zum Internetauftritt äußern. Im Idealfall hat die Agentur schon einige Seiten im Gastronomiebereich erstellt und kann entsprechende Referenzen vorweisen.
Für kleinere Betriebe gibt es kostenlose Alternativen zur Erstellung einer Webseite. Mit GetResponse entsteht in kürzester Zeit eine individuelle Webseite mit der Unterstützung eines KI-Assistenten. auf der personalisierten Webseite können Restaurants die Küche und das Esserlebnis auf sehr ansprechende Weise darstellen. Ohne zusätzliche Kosten lassen sich beispielsweise ein Autoresponder und E-Mail-Marketing einrichten.

Kunden suchen Informationen

Die Informationen auf der Webseite müssen für den Kunden nützlich sein und einen Mehrwert bieten. Dabei ist es ebenso wichtig, die Seite nicht mit zu vielen Informationen zu überladen. Die prägnantesten Informationen sollten auf dem Silbertablett serviert werden, sodass sie direkt ersichtlich oder zumindest sehr leicht zu finden sind.

Wichtigste Elemente der Startseite sind die Öffnungszeiten und eine ansprechend gestaltete Speisekarte. Schöne Fotos vermitteln einen ersten Eindruck der gastronomischen Kompetenz. Dort finden sich auch saisonale Gerichte wieder und Preisangaben. Die Speisekarte sollte dabei auf keinen Fall als PDF zum Download bereitstehen. Besucher wollen die Informationen sofort und keine zeitraubenden Downloads. Eine zusätzliche Online-Bestellfunktion ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Stärken und Zusatzleistungen gehören ebenso auf die Webseite wie beispielsweise Veranstaltungsräume oder Catering. Die Kontaktinformationen stehen leicht zugänglich zur Verfügung. Hier bietet es sich an, neben der Kontaktmöglichkeit per Telefon oder E-Mail auch ein Kontaktformular und eine Whatsapp-Nummer anzugeben, um schnell und einfach einen Tisch zu reservieren. In einem Gästebuch haben die Kunden die Möglichkeit Feedback zu hinterlassen. Für die Unternehmen ist das die beste Gelegenheit, ihre Kunden und deren Bedürfnisse besser kennenzulernen. Weitere Möglichkeiten Reservierungen zu erhalten gibt es beispielsweise über eine Reservierungs-Plattform wie OpenTable. Social-Media-Kanäle sind auch beliebte Kontakt- und Informationsquellen.

Mobile Endgeräte – was ist responsive Design?

Immer mehr Nutzer gehen heute mit ihrem Tablet oder dem Smartphone auf die Suche nach einem passenden Restaurant. Der relativ kleine Bildschirm und die andere Auflösung stellen andere Anforderungen an das Webdesign und die Bedienungsmodule. Mithilfe von responsive Design lässt sich diese Barriere leicht überwinden. Das Design sollte dabei immer noch zweckmäßig und benutzerfreundlich sein, um eine intuitive Bedienung zu gewährleisten. Es ist wichtig, dass die Besucher auch mobil alle wichtigen Navigationselemente erreichen. Responsive Design Templates und eine logische Navigationsstruktur sind die Lösung für die Anzeige auf mobilen Endgeräten. Eine seitliche Navigationsleiste ist in einem mobilen Layout nicht sehr sinnvoll.

So werden sie gefunden – SEO

In der Gastronomie ist der Wettbewerb hart. Daher ist es wichtig, im WWW stets präsent und erreichbar zu sein. Im Onlinemarketing stehen effiziente Möglichkeiten zur Verfügung, die sich sehr gut für eine Gastronomie-Webseite eignen. Google MyBusiness sollten Gastronome auf jeden Fall als Ergänzung zur Webseite nutzen. Dabei handelt es sich um ein gigantisches Branchenverzeichnis, das User bei der lokalen Suche unterstützt. Dort stehen Informationen und Kontaktmöglichkeiten bereit. Auf Empfehlungsportalen wie TripAdvisor oder Yelp informieren die Kunden sich über die Qualität eines Restaurants. Dort schildern Besucher des Restaurants ihre Erfahrungen und laden auch Bilder hoch.

Bei den Suchmaschinen dominiert Google. Daher sind auch Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung wichtig. Durch eine bessere Platzierung in den Suchmaschinen finden die Kunden leichter das Restaurant. Die Webseite braucht dafür einen aussagekräftigen Titel, in dem sich die Hauptkeywords wiederfinden, unter denen das Restaurant gefunden werden soll. Selbst Struktur und Aussagekraft der URL spielen dabei eine Rolle. Bilder wirken sich ebenfalls positiv aus. Sie sollten allerdings möglichst klein sein, mit sehr kurzen Ladezeiten.

Social Media gehört dazu, reicht allein aber nicht

Die soziale Vernetzung ist ideal für Webseiten in der Gastronomie als wichtigster Kommunikationskanal. Kunden können über die sozialen Medien am Betrieb teilhaben, sogar ein Teil der Unternehmensidentität werden. Social-Media-Kanäle sind eine tolle Ergänzung aber niemals ein Ersatz für die Webpräsenz. Beide sollte jedoch miteinander verlinkt sein, um von der wechselseitigen Marketingwirkung zu profitieren. Über eine Facebook- oder Instagramseite können Restaurants ständig in Kontakt mit ihren Kunden sein. Hierbei sind Pflege und Inhaltserweiterungen besonders wichtig. Soziale Netzwerke leben von Aktivität. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf speziellen Angeboten und wichtigen Informationen liegen. Das können Meldungen sein, neue saisonale Speisekarten, Veranstaltungsankündigungen oder Ähnliches. Die Pflege der Social-Media-Kanäle kann beispielsweise auch ein Mitarbeiter übernehmen.

Abbildung 1: Pixabay © antonytrivet (CC0 Public Domain)
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Abbildung 3: Pixabay © geralt (CC0 Public Domain)

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