5 Dinge, die ein gutes Steakhouse auszeichnen

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Wer ein Restaurant eröffnet, entscheidet sich im Vorfeld meist für eine bestimmte Nische. Das ist sinnvoll, denn so ist von Anfang an klar, auf welchen Speisen der Fokus liegen soll, was die Konkurrenzfähigkeit des künftigen Betriebes erhöht. Fällt die Wahl auf ein Steakhouse, sollte der Gastronom neben einer gewissen Hingabe für das Thema auch über das nötige Know-how verfügen. Die nachfolgenden fünf Punkte zeigen auf, wodurch sich ein Top-Restaurant in dieser Sparte eigentlich auszeichnet.

1. Ein leistungsstarker Grill

Der Grill, auf dem die Steaks im laufenden Geschäftsbetrieb zubereitet werden, ist das Herzstück eines jeden guten Steakhouses. Das Braten in Pfannen wird dem Fleisch nämlich nicht gerecht und erschwert das Erreichen einer optimalen Garstufe hingegen unnötig. Darüber hinaus ist es kaum machbar, einen starken Andrang lediglich mit Pfannen zu bewältigen, was Wartezeiten verlängert und für Unzufriedenheit unter den hungrigen Gästen sorgt.

Die Anschaffung eines gasbetriebenen Grills, der problemlos hohe Temperaturen von mehr als 900 Grad erreichen kann, ist deshalb das A und O. Die große Hitze ermöglicht es, das Fleisch bis zum gewünschten Grad durchzugaren und trotzdem die notwendigen Röstaromen zu erzeugen. Außen gelingt das Steak so angemessen kross, während es innen – je nach Wunsch des Gastes – rosa bis blutig erscheint. In einem hochwertigen Grill sind in aller Regel Wärmespeicherplatten verarbeitet, die für eine gleichmäßige Hitzeverteilung sorgen. Schubfächer für das Fett sollten herausnehmbar sein, um eine leichte Reinigung zu gewährleisten. Binnen kürzester Zeit lassen sich mit einem leistungsfähigen Grill mehrere Bestellungen zubereiten, die den Wünschen des jeweiligen Gastes entsprechen.

2. Qualitätsfleisch

Wer in ein Steakhouse geht, will vor allem eines: ein ausgezeichnetes Steak. Dass die Fleischqualität über Wohl und Wehe des gesamten Betriebes entscheiden kann, liegt daher auf der Hand. Ob Ribeye-, T-Bone-, Hüft-, Sirloin-, Filet- oder Rumpsteak – es empfiehlt sich eine möglichst große Bandbreite auf der Speisekarte anzubieten, um selbst auf vielfältige Kundenwünsche eingehen zu können.

Bei der Auswahl des Fleisches darf ein professioneller Blick auf dessen Beschaffenheit nicht fehlen. Qualitätvolles Rindfleisch

+ ist gleichmäßig dunkelrot gefärbt,
+ verfügt über eine glatte und ebenmäßige Oberfläche,
+ ist von nicht zu vielen groben Fasern durchzogen,
+ gibt auf Druck mit dem Daumen kaum nach,
+ weist eine feine Marmorierung auf
+ und hält die Fleischsäfte fest.

All diese Faktoren beeinflussen maßgeblich, wie schmackhaft ein Steak letztendlich gelingt. Um die im eigenen Steakhouse angebotene Qualität zu sichern, sollten Gastronomen stets eng mit Erzeugern zusammenarbeiten und die Beschaffenheit jeder Lieferung gründlich kontrollieren. Gerade Rindfleisch aus regionaler Zucht und von artgerecht gehaltenen sowie hochwertig gefütterten Rindern weiß zu überzeugen.

3. Scharfes Besteck

Liegt das Steak perfekt gegrillt auf dem Teller, reichen gute Gastronomen ihren Gästen keine gewöhnlichen Speisemesser. Sie sind nicht dazu in der Lage, die Fleischfasern gleichmäßig zu durchdringen, was den Genussmoment zum Kraftakt machen kann. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, in erstklassige Steakmesser zu investieren, die lange halten und den Gast beim Essen sinnvoll unterstützen.

Empfehlenswert sind Messer mit glatter Klinge, da die Schneide schärfer ist und leichter in das Fleisch eindringen kann. Zudem lassen sich glatte Klingen deutlich einfacher nachschärfen, was je nach Modell und Nutzungshäufigkeit regelmäßig geschehen sollte. Ob die Messer über Holzgriffe verfügen sollten, kann nicht pauschal gesagt werden. Diese Griffe sehen zwar schön aus, sind jedoch deutlich aufwendiger in der Pflege als Griffe aus Kunststoff oder Edelstahl. > In diesem Steakbesteck Test (externer Link) finden Gastronomen wie Verbraucher eine geeignete Anlaufstelle, um eine qualifizierte Kaufentscheidung zu treffen.

4. Kombination der Beilagen

Ein Steak alleine macht noch keine zufriedenstellende Mahlzeit. Auch wenn der Name Steakhouse bereits verrät, welches Nahrungsmittel der Star ist, sollten die Beilagen nicht lieblos zusammengestellt werden. Eine Kombination aus abwechslungsreichen und klassischen Beilagen ist sehr ratsam. Schließlich lassen sich Steaks mit einer Vielzahl spannender Dinge kombinieren, die den Genuss auf ein höheres Niveau heben.

Nicht fehlen sollten Klassiker wie Fries, Coleslaw und Chutneys. Wer darüber hinaus noch kreativer arbeiten und mit Gemüse, Pasta oder weiteren Beilagen überzeugen will, > erhält hier einige Anregungen und Rezepte (externer Link), die auch im Steakhouse-Alltag nicht langweilig werden.

5. Erfahrenes Personal mit Know-How

Mit Steaks verhält es sich wie mit Wein: der Feinschmecker will oft mehr über das wissen, was ihm serviert wird. Deswegen ist es in einem Steakhouse unerlässlich, alle Mitarbeiter eingehend hinsichtlich der Fleischsorten, deren Herkunft und etwaiger Besonderheiten zu schulen. So sind sie dazu in der Lage, Gästefragen direkt und professionell zu beantworten, was sich sicherlich nachhaltig positiv auf die Reputation des Betriebes auswirkt.

Damit verbunden ist natürlich auch die Auswahl des passenden Personals. Mitarbeiter, die bereits > innerlich gekündigt haben, nicht zufrieden sind oder den Servicegedanken in der Gastronomie nicht leben können, stellen ein Risiko für den guten Ruf eines Betriebes dar. Mit ihnen sollten im Zweifel Gespräche geführt werden, die eine Verbesserung der Servicequalität zum Ziel haben. Falls alle Bemühungen fruchtlos bleiben, ist die Trennung von ungeeigneten Angestellten die richtige Maßnahme. Dann wird Platz frei für engagiertes, freundliches und kommunikationsstarkes Personal, das die Philosophie des Steak-Genusses auch abseits des Tellers transportiert.

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