Beerenwein - beliebtestes Getränk des Mittelalters

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Das beliebteste Getränk des Mittelalters

Bis ins hohe Mittelalter gehörten Beerenweine zu den beliebtesten Getränken. Nur wenige Kellereien und Obstbauern haben die alte Tradition der Beerenwein-Herstellung weitergepflegt. Jedoch haben sich verschiedene, genussvolle Beerenwein-Rezepte bis heute erhalten und das Getränk erfreut sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit.

Besonders auf Mittelaltermärkten werden zahlreiche Sorten angeboten. Für die Herstellung der -> Beerenweine (externer Link) wird auch heutzutage die alte und traditionelle Methode verwendet. Seit Jahrhunderten überzeugen der vollmundige Charakter mit dezentem, feinen feinem Fruchtgeschmack und das frische Bukett jeden Weinliebhaber.

Beerenweine - vielseitige Geschmackserlebnisse

Ein Beerenwein eignet sich hervorragend als kühler Genuss an einem warmen Sommertagen. Diese Weinspezialität kann auch zum Mischen von Getränken, wie Cocktails, Sekt und Mineralwasser verwendet werden. Am besten serviert man einen Beerenwein zu einem leckeren Dessert. Das Angebot an Beerenweinen ist sehr vielfältig und bietet verschiedene Geschmacksrichtungen.

Eine Alternative zum Schlehenweine ist der feine Aronia Wein, der sehr reich an Vitaminen ist. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Blaubeerweine. Dieser kräftig roter Wein begeistert mit seinem vollen Geschmack. Sehr fruchtig schmeckt der helle Stachelbeerwein, der mit seiner leicht säuerlichen Note erfrischend und mild schmeckt.

Herstellung der Beerenweine

Um einen Beerenwein herzustellen, werden als Grundlagen Beeren und Zucker benötigt. Aus den reif geernteten Beeren wird durch Zerquetschen ein Obstbrei hergestellt. Damit diese Maische eine flüssige Konsistenz erreicht, ist meistens die Zugabe von Wasser notwendig. Falls der in den Beeren enthaltene Zucker nicht ausreicht, wird vor der Gärung dem Gäransatz Zucker zugesetzt. Um den Zuckergehalt zu bestimmen, kann eine Mostwaage verwendet werden.

So ist es einfach möglich, eine Überzuckerung zu verhindern, die sich negativ auf die Gärung auswirkt. Die zulässige Aufzuckerung ist im gewerblichen Bereich durch verschiedene Vorschriften geregelt. Normalerweise wird die Säurekonzentration vor der Gärung durch die Zugabe von Wasser, Zitronensäure oder Milchsäure auf einen angenehmen Wert für den späteren Verzehr eingestellt. Das zulässige Verfahren zur Säurekonzentration-Einstellung wird im gewerblichen Bereich durch eine entsprechende Vorschrift geregelt. Durch die Zugabe von Reinzuchthefe wird die Gärung eingeleitet.

Beerenweine und das Weinrecht

Lebensmittelrechtlich gehören Beerenweine in Deutschland zu den sogenannten weinähnlichen Getränken. Daher fällt ein Beerenwein unter die allgemeine Vorschrift des Lebensmittelrechts. Der zweite Abschnitt der Verordnung in bezug auf weinähnliche Getränke regelt die Herstellungsweise, Bezeichnung und Beschaffenheit. Um eine Verwechslung mit einem Erzeugnis des Weinrechts zu vermeiden, darf ein weinähnliches Getränk nur in Verbindung mit einer Wortverbindung im Umlauf gebracht wurden. Das bedeutet, dass ein weinähnliches Getränk, das beispielsweise aus Blaubeeren hergestellt wurde, als Blaubeerenwein bezeichnet werden muss.

Auf jeden Fall müssen die Ausgangsstoffe gekennzeichnet sein. Eine Bezeichnung wie 'Wein aus Blaubeeren' ist nicht unzulässig. Auch in Speisekarten oder auf Tafeln muss immer Blaubeerenwein, Stachelbeerwein, Johannisbeerwein, etc. erwähnt werden. Es ist üblich, dass Beerenweine mit einem Zusatz von Schwefeldioxid stabilisert werden. Für manche Menschen ist dieser Stoff unverträglich.

Daher ist es erforderlich, auf einen Restgehalt von mehr als 10 mg pro Liter hinzuweisen. Auf einer Fertigpackung befindet sich meistens eine sogenannte -> Allergenkennzeichnung wie beispielsweise 'Sulfite enthalten'. Bei einem offen abgegeben Erzeugnis ist es notwendig, den Hinweis 'geschwefelt' anzubringen.

Beerenweine für ein exquisites Geschmackserlebnis

In letzter Zeit erfreuen sich Beerenweine wieder zunehmender Beliebtheit. Zuerst waren sie vor allem auf Mittelaltermärkten ein bevorzugtes Getränk vor allem von Besucherinnen, die den fruchtigen Geschmack besonders schätzten. Heutzutage sprechen sie einen weiteren Personenkreis an. Um für jeden Geschmack etwas zu bieten und auch die männlichen Restaurantbesucher anzusprechen, sollten Sie sich für mindestens drei bis fünf unterschiedliche Beerenwein-Sorten entscheiden. Ein Beerenwein mit leicht säuerlichem Geschmack wie beispielsweise der Stachelbeerwein kann sowohl Damen als auch Herren erfreuen. Bei der Auswahl der Beerenweine sollten Sie auf die Herkunft der Getränke und die Herstellungsweise des Erzeugers achten. Es ist empfehlenswert, vor dem Kauf der Beerenweine das Unternehmen genau zu überprüfen.

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