Energie sparen

Sie sind hier: Startseite | Management | Umweltschutz in der Gastronomie | Energie sparen

Übersicht der Artikel zum Thema Umweltschutz

So setzen sich Ihre Stromkosten zusammen

Aufteilung der Stromkosten in der Gastronomie

Die Ausgaben für Strom/Energie sind oftmals eine der größten Positionen im Kostenblock. Ganz besonders in unserer Branche, der Gastronomie, gibt es unzählige Möglichkeiten Energie einzusparen. Hier vier sehr effiziente Maßnahmen:

1. Glühbirnen <-> Energiesparlampen
Bitte verabschieden Sie sich von den letzten normalen Glühbirnen und ersetzen diese durch Energiesparlampen. Mittlerweile gibt es diese auch in warmen Tönen und sie wirken nicht mehr wie bessere Neonbeleuchtung. Bereits ab einer Stunde Nutzung am Tag, machen sie sich bezahlt. Hier nochmal eine kleine Beispielrechnung für eine einzige Lichtquelle/Lampe (unter Berücksichtigung der Lebensdauer und der Anschaffungskosten – bei 8.000 Betriebsstunden):

Glühbirne (60 Watt) – Lebensdauer: 1.000 Stunden – Lampenpreis: ca. 7,00 Euro
Energiesparlampe (11 Watt) – Lebensdauer: 8.000 Stunden – Lampenpreis: ca. 12,00 Euro
Einsparungen: rund 65,00 Euro – also rund 30,00/Jahr – bei 100 Lichtquellen in Ihrem Betrieb (Gastraum, Büro, Gänge, WC, Küche, Lager, etc.) sind das 3.000 Euro!! Hierzu gibt es auch einen tollen Leuchtmittel-Rechner bei Philipps (externer Link).

2. Energie-Effizienzklasse
Beim Neukauf sollten Sie unbedingt auf die Energie-Effizienzklasse A achten. Jede schlechtere Klasse erhöht Ihre Stromkosten. Auch Ihre Altgeräte sollten Sie sich einmal genauer anschauen. Es kann sich sehr schnell bezahlt machen, alte Kühlschränke, Kühlanlagen, Kaffeemaschinen, etc. rauszuschmeißen und gegen neue Geräte zu ersetzen. Dazu müssen Sie zwar erst einmal Geld in die Hand nehmen, aber es wird sich lohnen.

3. Untertischspeicher
Sollten Sie an der einen oder anderen Stelle (z.B. in den Personalräumen oder den Toiletten) mit Durchlauferhitzern oder Untertischspeichern arbeiten, so versehen Sie diese mit einer Zeitschaltuhr. Damit können Sie die Geräte während der Nacht oder an Ihrem Ruhetag ganz abschalten und so eine Menge Strom sparen.

4. Induktionsherd
Denken Sie einmal über die Investition in einen Induktionsherd nach. Auch wenn diese sehr teuer in der Anschaffung sind, sind sie kleine Wunder in Bezug auf die Energieeinsparung. Lassen Sie sich das doch einmal von einem Fachmann für Großküchentechnik vorrechnen. Im Normalfall ist die Investition innerhalb von 3 bis 5 Jahren amortisiert.

Übrigens: Es kann sich durchaus lohnen, einen professionellen Energieberater einzuschalten. Dieser analysiert Ihren Betrieb sehr detailliert und gibt Empfehlungen. Entweder Sie erfragen die Adressen von zertifizierten Beratern bei Ihrem Stromanbieter oder Sie recherchieren im Internet. Lassen Sie sich ggf. mehrere Angebote machen.

Balken schmal - Weiterführende Links und Infos

-> 199 Spartipps - hier auf www.g-wie-gastro.de
Stromspartipps der Stiftung Warentest - bei www.test.de
Strom sparen - bei www.strom-magazin.de
Energiesparblätter (pdf) - bei energiekampagne-gastgewerbe.de (Dehoga)
Checkliste (pdf) zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen - bei energiekampagne-gastgewerbe.de

Sie sind vermutlich durch die Eingabe einer der folgenden Begriffe hier auf der Fachseite von www.g-wie-gastro.de gelandet: gastronomie, gastgewerbe, restaurant, gaststätte, gaststättengewerbe, umwelt, umweltschutz, umweltschutz gastronomie, grün werden, umwelt schonen, energiekampagne gastgewerbe, energie sparen gastronomie, oder einen ähnlichen Begriff. Ich hoffe, Sie sind fündig geworden. Für Anregungen bin ich jederzeit dankbar und freue mich über Ihr Feedback.