CO2-Bilanz verbessern (Einkauf in der Region)

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Übersicht der Artikel zum Thema Umweltschutz

Regionale Großhändler bevorzugen

Fleisch aus Argentinien, Tomaten aus Spanien, Wasser aus Frankreich und Äpfel aus Chile – dank der Globalisierung sind zu jeder Zeit alle gewünschten Produkte im Supermarkt erhältlich. Meist haben die Lebensmittel schon einen langen Anreiseweg hinter sich, bevor sie im Korb des verwöhnten Konsumenten landen. Doch dieser Konsum bekommt der Umwelt überhaupt nicht gut und bringt das ökologische Gleichgewicht ziemlich durcheinander. Durch den unnötigen Import der Produkte aus dem Ausland wird tonnenweise Kohlendioxid in die Atmosphäre gestoßen, was eigentlich vermieden werden könnte.
Durch einen Einkauf bei regionalen Großhändlern kann eine bessere CO2-Bilanz geschaffen werden. Die Konsumenten haben dadurch ein vielfältiges Angebot, die Wirtschaft in der Region wird gestärkt, die Umwelt entlastet und die Lebensqualität für alle erhöht.

Der CO2-Fussabdruck

Beim Thema Regionalität kommt immer wieder der sogenannte CO2-Fußabdruck (externer Link) ins Gespräch, sozusagen als Sinnbild dafür, welche „Fußspuren“ ein Mensch in Sachen CO2-Emissionen auf der Welt hinterlässt. Bei einem hohem Stromverbrauch oder übermäßigem Konsumverhalten wird der CO2-Fußabdruck beispielsweise relativ groß ausfallen, das heißt, man hat überdurchschnittlich viele Emissionen verursacht und trägt damit nachhaltig zur Umweltbelastung bei. Ein kleiner Fußabdruck ist dagegen Indikator für ein klimafreundliches Leben, da man für weniger CO2-Emissionen verantwortlich ist.
Wie bereits erwähnt, kann man durch viele Faktoren seine Klimabilanz regulieren. Meist ist der erste Gedanke weniger Auto zu fahren und in den eigenen vier Wänden auf mehr Energieeffizienz beim Heizen, Strom- und Wasserverbrauch zu achten. Aber auch die Konsum- und Essgewohnheiten beeinflussen unseren CO2-Auststoß nachhaltig. Durch den Erwerb von regionalen Produkten und durch den regionalen Einkauf wird der eigene Fußabdruck erheblich minimiert, da unnötig lange Transportwege und Lagerungskosten enorm eingespart werden können. Noch besser sich regionale Biolebensmittel, bei deren Produktion im Durchschnitt nur halb so viel Energie benötigt wie bei herkömmlichen Lebensmitteln und hier auch die Artenvielfalt höher ist.

Regionale Händler unterstützen

Wenn die Konsumenten einen Teil ihrer Kaufkraft in die Region investieren, wird auch die regionale Vielfalt an Klein- und Mittelbetrieben unmittelbar gestärkt. Die Klein- und Mittelbetriebe wiederum schaffen lokale Arbeitsplätze, welche für ein reichhaltiges Angebot an Waren- und Dienstleistungen im eigenen Lebensraum sorgen. Die lebendige örtliche Unternehmensstruktur erhält eine gute Lebenskultur aufrecht. Neben dem Vorteil des vielfältigen Angebots mit persönlicher Fachberatung trägt der Einkauf auch zur Erhaltung der eigenen Lebensqualität bei. Die Lebensqualität wird durch die ausgewogene Mischung an intakter Natur und gut erreichbarer Infrastruktur für Handel, Gewerbe und Gastronomie verbessert.

Ein Konsument, der lokal bei regionalen Händlern kauft, handelt ökologisch bewusst und global gerecht. Jeder Kunde kann den Markt erziehen, indem er die Chance der Nähe auch nutzt. So kommen Obst und Saisongemüse aus der Region frisch und mit mehr Geschmack auf den Tisch als importierte Produkte. Die günstigen Preise für das importierte Obst und Gemüse gehen meist auf die Kosten der Arbeiter in den Produktionsländern. Für fast jeden Ort in Deutschland besteht inzwischen die Möglichkeit, sich mit regionalen Lebensmitteln direkt vom Feld zu versorgen.

Gut für Umwelt & Geschäft: Regional ist Trend

Produkte aus der Region weisen jedoch nicht nur einen bessere CO2-Bilanz auf, sondern kommen auch beim Kunden besser an: Das Thema der Regionalität rückt immer stärker in unser kulinarisches Bewusstsein und wird für immer mehr Deutsche zur Priorität. Das Ganze hat zum Teil ökologische, aber gleichzeitig auch emotionale Hintergründe, da sie sich auch mehr mit Produkten aus der Region identifizieren und ihnen zum Teil auch eine höhere Qualität zusprechen.

Machen Sie daher auf die Herkunft ihrer Lebensmittel aufmerksam und erzeugen Sie ein Gefühl von Transparenz und Authentizität. Durch das Versprechen von regionalen Produkten schaffen Sie Vertrauen und verstärken damit auch die Kundenbindung. So helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Umsatz. Lesen Sie hierzu auch den -> Tipp der Woche #14: Stellen Sie Ihre Produkte vor.

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