Gewinn- und Kostenoptimierung

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Profit- und Kostenstruktur verbessern

Wie erhöhen Sie Ihren Profit und verbessern Ihre Kostenstruktur?

Das ist die Frage aller Fragen. Genau an der Stelle machen nur leider viele Gastronomen einen ganz entscheidenden Fehler – Sie gehen gänzlich falsch an die Sache heran. Man könnte sagen, dass sie das wichtige Muskelfleisch angreifen anstatt das überflüssige Fett. Machen Sie es besser! Im ersten Fall nämlich wird die Werbung vernachlässigt, die Lieferanten ausgequetscht und bei den Leistungen am Gast gespart. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Hier Ihre Möglichkeiten:

+ Rücken Sie näher an Ihre Gäste heran
Machen Sie persönliches Marketing. Schreiben Sie persönliche Newsletter, posten Sie Interna auf Ihrer Facebook-Seite. Es ist nicht die Zeit für aggressive Werbung - werden Sie vielmehr der Freund Ihrer Gäste.

+ Lieferanten wollen gute Partner
Nutzen Sie Ihren guten Ruf bei den Lieferanten. Empfehlen Sie sich als guter Partner. Zahlen Sie stets pünktlich und verhandeln Sie fair. Wenn Ihr Lieferant das Gefühl hat, in Ihnen einen guten Partner zu haben, wird er Ihnen auch ganz besondere Zugeständnisse (bessere Preise, längere Zahlungsziele, kostenlose Schulungen) machen.

+ Gutes Personal
Um z.B. den Mehrverkauf anzukurbeln brauchen Sie gutes Personal. Um Ihre Gäste bei Laune zu halten, brauchen Sie gutes Personal. Um Ihre Unternehmensphilosophie bestmöglich zu transportieren, brauchen Sie gutes Personal. Aber warum suchen Sie Ihre Leute immer noch auf althergebrachte Art und Weise? Erstellen Sie einen eigenen Bereich auf Ihrer Website für potentielle neue Mitarbeiter. Arbeiten Sie heraus, warum es Spaß macht, bei Ihnen zu arbeiten. Stellen Sie Bilder von glüklichen Mitarbeitern und nette Gästen ins Netz. Veröffentlichen Sie Bilder der letzten Betriebsfeier, etc.. Lesen Sie auch mehr dazu hier: -> Gutes Betriebsklima / -> Mehrverkauf durch Spielen

+ Schlechtes Personal
Verabschieden Sie sich von schlechten Leuten. Warum verkauft Herr Meier deutlich weniger als Herr Müller? Checken Sie regelmäßig die Verkaufszahlen einzelner Mitarbeiter und ziehen Sie ggf. Konsequenzen. Sie können es sich nicht erlauben, schlechte Leute durchzufüttern.

+ Nicht alle Fixkosten sind wirklich fix
Meist geht man die variablen Kosten an, da man denkt dass Kosten wie Miete, Zinsen oder Versicherungen eben fix sind...aber sind sie das wirklich? Hier kommt es auf einen Versuch an. Sprechen Sie mit Ihrer Bank und verhandeln Sie Zinsen nach. Reden Sie mit Ihrem Vermieter. Vielleicht ist er bereit auf einen Teil der Miete zu verzichten oder sich an größeren Reparaturen zu beteiligen. Vergleichen Sie regelmäßig Verischerungsleistungen und Prämien. Am Ende werden Sie sich wundern, dass fixe Kosten doch nicht so fix sind, wie ursprünglich angenommen.

+ Gastronomien die schließen, sind ggf. Ihre große Chance
Muss ein Mitbewerber schließen, eröffnen sich für Sie viele Möglichkeiten. Zum einen müssen Sie ggf. nicht mehr mit dessen Preisen mithalten, zum anderen könnten Sie überlegen den freigewordenen Standort zu übernehmen oder auch nur günstig Maschinen und Ausstattung erwerben.

+ Umweltschutz
Mit dem Thema Umweltschutz können sie ggf. mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie erhöhen Ihren guten Ruf und können viel Geld durch die Reduzierung des Stromverbrauchs oder des Müllaufkommens sparen. Lesen Sie mehr dazu im Bereich -> Umweltschutz

Den Durchschnittsbon erhöhen Zur Berechnung brauchen Sie lediglich zwei Werte: Den Gesamtumsatz und die Anzahl der Gäste. Hierzu noch einmal der Tipp, dass Sie die Angabe über die Anzahl der Gäste an einem Tisch zur Pflichteingabe in der Kasse einrichten sollten

Machen Sie es den Gästen leicht, Geld auszugeben Man sollte es den Gästen so einfach wie möglich machen, ihr Geld auszugeben. Auch das sorgt dafür, den Umsatz und den Gewinn zu steigern.

Die Personalkosten unter die Lupe nehmen Die Personakosten sind üblicherweise der größte Kostenblock. Umso wichtiger ist es, die Personalkosten stets im Griff zu haben und regelmäßig unter die Lupe zu nehmen.

Regelmäßiges Checken Ihrer Kalkulation Mindestens 3-4x im Jahr sollten Sie Ihre Kalkulation überprüfen. Einkaufspreise ändern sich, Energiekosten ändern sich, Arbeitsabläufe könnten optimiert werden

Neu auf der Website
Balken schmal - Weiterführende Links und Infos

-> Extra-Tipp der Woche #14: Mehrverkauf mit Spielen
-> Management: 199 Spartipps
-> Verkaufsförderung: Den Weinverkauf ankurbeln
-> Tipp der Woche #69: Mit Digestifs mehr Umsatz machen
-> Rechnungswesen: Kennzahlen
-> Downloads: Kennzahlen [291 KB]