Betriebsfeiern (Rahmenbedingungen)

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Damit bei bzw. nach einer Betriebsveranstaltung (z.B. Mitarbeiter-Weihnachtsfeier) steuerlich gesehen nicht schief geht, finden Sie nachfolgend zusammengestellte Tipps:

  • Erstellen Sie eine exakte und detaillierte Kostenaufstellung
  • Falls Sie "nur" einen kulturellen oder sportlichen Event besuchen und weiter nichts unternehmen, handelt es sich nicht um eine Betriebsveranstaltung
  • Handelt es sich vielleicht um eine Incentive-Veranstaltung? Diese zeichnet sich z.B. dadurch aus, dass die Teilnahme daran abhängig ist von der beruflichen Stellung, der Dauer der Betriebszugehörigkeit, der Gehaltsgruppe oder auch von einer besonderen Leistung - in dem Fall können die Freigrenzen für Betriebsfeiern nicht genutzt werden
  • Maximal 2 Veranstaltungen im Jahr werden akzeptiert
  • Pro Mitarbeiter dürfen Sie maximal € 110,00 brutto ausgeben. Ist die Feier auch nur einen Cent teurer wird es ärgerlich - denn dann sind ALLE Aufwendungen als Arbeitslohn zu betrachten und damit lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig! Allerdings gibt es einen Trick: Sie müssen im Vorfeld der Veranstaltung vereinbaren, dass die Mehrkosten von den Mitarbeitern selbst getragen werden bzw. nach der Feier an den Betrieb zurückgezahlt werden.
  • Sie müssen allen Mitarbeitern die Gelegenheit geben, an der Feier teilzunehmen, (Sie können aber auch aufs Jahr verteilt Abteilungsfeiern ausrichten - solange jede Abteilung mal dran ist)
  • Üblich sind Kosten wie Speisen und Getränke, Transportkosten, Raummieten, Künstler, Eintrittskarten oder auch Übernachtungen
  • Wenn Sie auch Familienangehörige von Mitarbeitern einladen, dann sind die Kosten dem jeweiligen Mitarbeiter zuzurechnen - das bedeutet also, dass Sie bei Einladung der Ehefrau pro Person nur noch € 55,00 ausgeben dürfen
  • Wenn Sie zu einem Fest auch Geschäftspartner einladen, so dürfen diese nur zu 70% geltend gemacht werden

Update: Bitte beachten Sie hierzu den Tipp der Woche #40.