Umgang mit Rabauken und Rüpeln

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Es gibt leider auch Mistkerle unter den Kollegen

Im Eifer des gastronomischen Alltags, lassen wir leider viel zu oft schlechtes Verhalten durchgehen … hierzu zählen unter anderem:

+ persönliche Angriffe
+ Eingriff in die Privatsphäre eines Kollegen
+ ungewollte Berührungen
+ Bedrohungen jeglicher Art (physisch oder verbal)
+ böse Witze oder Beleidigungen
+ öffentliches Bloßstellen
+ unhöfliche Einmischungen
+ Leute behandeln als seien sie Luft
+ ungepflegtes Erscheinungsbild

Nehmen Sie das sehr sehr ernst! Nicht nur, dass die Arbeitsmoral der anderen massiv darunter leidet – nein, auf Dauer werden Sie die guten Leute verlieren, da diese sich das nicht länger gefallen lassen bzw. dem nicht länger zuschauen wollen.

+ Wenige schlechte Leute können ggf. viele gute Leute erdrücken
Leider haben negative Taten einen deutlich höheren Einfluss als positive. Es kostet Sie ungefähr den 5-fachen Aufwand um schlechten Umgang wieder wett zu machen!

+ Reden ist gut – Taten aber sind unentbehrlich
Nur weil Sie Poster aufhängen auf denen steht, dass alle nett zueinander sein sollen oder nur weil Sie sich einzelne Übeltäter heraussuchen und mit denen reden, wird das Problem wahrscheinlich nicht in den Griff kriegen. Machen Sie überdeutlich, dass Sie schlechtes Verhalten nicht dulden. Entlassen Sie ggf. Mitarbeiter, die einen schlechten Eindruck hinterlassen und die anderen mitreißen. Setzen Sie Zeichen.

+ Setzen Sie klare Worte in Ihrem Mitarbeiter-Handbuch ein
Reden Sie nicht um den heißen Brei herum. Machen Sie absolut klar, dass schlechtes Verhalten bei Ihnen nicht geduldet wird. Geben Sie in Ihrem Mitarbeiter-Handbuch klare und für alle verständliche Regeln vor. Und seien Sie sehr konsequent, wenn sich daran nicht gehalten wird.

+ Lassen Sie nicht zu, dass Sie in den Social Media verunglimpft werden
Auch für die Social Media sollten Sie klare Regeln aufstellen (Lesen Sie hierzu den Artikel: -> Social Media Richtlinien für Ihre Mitarbeiter). Das gilt sowohl für Ihren Betrieb wie auch für Kommentare unter den Kollegen.

+ Ein Fall für den Staatsanwalt
Sollte es zu sexuellen Übergriffen, ernsten Bedrohungen oder anderen rechtlich relevanten Fällen kommen, zögern Sie keinesfalls die Polizei einzuschalten. Zeigen Sie, dass das bei Ihnen nicht die Spur einer Chance hat.

+ Abmahnungen
Leider kann man nicht immer einen Störenfried sofort und leicht loswerden. Haben Sie also ein lückenloses System für Abmahnungen und andere erlaubte Dokumentationen bereit. Lassen Sie hier nicht anbrennen und machen Sie keine Fehler. Sie werden sich ärgern!

+ Leider sind es manchmal die Besten
Manchmal sind leider die schwierigsten Leute auch die Besten. Ihr Umgang mag schlecht sein, ihre Worte böse, aber Sie leisten tolle Arbeit und rennen sich immer „einen Wolf“ im Stressgeschäft. Bedenken Sie aber bitte, dass schlechtes Verhalten von anderen kopiert wird. Junge Mitarbeiter könnten meinen, dass das nun mal so sein muss. Sie werden sich sogar selbst schlechte Angewohnheiten angewöhnen und fortführen.

+ Junge Führungskräfte brauchen Unterstützung
Die meisten Manager rennen doch lieber davon, als sich um eine solche Sache kümmern zu müssen. Geben Sie ihnen Rückhalt. Ein Betreiber oder Geschäftsführer muss Unterstützung leisten – entweder durch ein hilfreiches Vorgespräch, Schulungen oder auch durch klare Richtlinien, an denen sich die junge Führungskraft orientieren kann.

+ Waren wir selbst früher besser?
Wohl eher nicht. Bestimmt hat sich jeder von uns in der Vergangenheit schon einmal über einen anderen Kollegen lustig gemacht oder hinter dessen Rücken schlecht geredet. Wir haben uns aber geändert und gelernt, dass das nicht geht. Geben Sie also den Übeltätern ein Chance sich aufzuraffen und zu bessern.

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