Fortbildung in der Gastronomie - Ein Überblick

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Möglichkeiten im Überblick

Wer nichts wird, der wird Wirt – diese Redewendung hört man im Alltag hin und wieder. Aber was ganz offensichtlich als Geringschätzung des Gastgewerbes erscheint, wird den Herausforderungen und Ansprüchen dieser Branchen nicht gerecht. Der Koch- und Restaurantbetrieb ist heute eine moderne Dienstleistung, in der die „Saftschubse“ schon lange ausgedient hat. Ambiente der Location, die Qualität der Speisen und der Service sind drei Säulen, auf denen Erfolg in der Gastronomie ruht. Und das gewachsene Interesse am Kochen und guten Essen unterstreicht, wie professionell das Gastgewerbe geworden ist.

Zudem lässt sich an den Zahlen des Statistischen Bundesamts ablesen, wie stark die Stellung der Gastronomie in wirtschaftlicher Hinsicht ist. Allein die Gastronomie sorgt 2013 für fast 1,4 Millionen Beschäftigungen. Hotels und Beherbergungen haben noch einmal über eine halbe Million an Beschäftigten beigetragen. Damit darf die Gastronomie in ihrer Bedeutung keinesfalls unterschätzt werden. Laut -> Hotelier.de (externer Link) hat das Gewerbe im Jahr 2015 zudem ein Umsatzwachstum von nominal 4,2% erreicht. Und entgegen einer verbreiteten Ansicht, dass man als Koch oder Restaurantfachkraft keine Aufstiegschancen hat, bietet das Gastgewerbe ganz unterschiedliche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Eine "gute Küche" ist der Grundstein für eine erfolgreiche Gastronomie. Leider ist leckeres Essen jedoch nicht der einzige Erfolgsfaktor - neben einem schönen Ambiente sollte zudem auch noch die wirtschaftliche Basis stimmen.

Know-how in der Gastro – Küche oder Restaurant

Wer sich heute für eine berufliche Laufbahn in der Gastronomie entscheidet, wird mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Zu den Grundvoraussetzungen gehören:Teamfähigkeit

+ soziale Kompetenz (Stichwort Umgang mit dem Gast)
+ Gewissenhaftigkeit
+ Flexibilität (im Hinblick auf die Arbeitszeiten)
+ Gepflegtes Äußeres
+ Belastbarkeit.

Gerade in der Küche kann es – etwa bei sommerlichen Temperaturen – schnell anstrengend werden. Und auch am Gast muss man eine gewisse körperliche Fitness mitbringen.

Wer in die Gastronomie einsteigt, sollte auch ein gewisses Interesse an Weiterbildungen mitbringen. In der Praxis zeigt sich, dass das Gastgewerbe sehr viele Möglichkeiten bietet, um in andere Kochrichtungen – wie die Molekularküche oder das Barbecue – hinein zu schnuppern. Darüber hinaus kann man sich als Sommelier profilieren oder sucht nach Wegen, um ins Gastro-Management aufzusteigen.

Aufbaustudium zum General Manager Gastronomie

Wer als Restaurantfachkraft seinen Horizont erweitern will, kann auf Wanderschaft gehen oder erste Eindrücke bei Seminaren sammeln. Die wachsende Kompetenz in fachlicher Hinsicht ebnet oft den Weg die Karriereleiter hinauf. Um in der Gastronomie noch weiter voranzukommen und am Ende auch Personalverantwortung zu übernehmen, bietet sich -> nach Angaben auf hotelkarriere.org (externer Link) heute zum Beispiel der Weg in Richtung General Manager Gastronomie an. Was verbirgt sich im Detail dahinter?

Als General Manager erfüllt man verschiedene Aufgaben in Gastronomiebetrieben. Im Wesentlichen geht es darum, die einzelnen Teilbereiche miteinander zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Parallel zu dieser Steuerungsfunktion analysiert der General Manager den Betrieb und sucht hier nach Optimierungspotenzialen, befasst sich aber auch mit Fragen des Controllings.

Hinweis: Natürlich kann ein Studium zum General Manager Gastronomie auch für ein eigenes Restaurant sehr hilfreich sein. Dies ist gerade in punkto Geschäftsführung und -> Mitarbeiterführung sehr interessant.

Kurse und Seminare

Das General Management als Studienfach verlangt als Voraussetzung natürlich die entsprechende (hoch)schulische Reife. Abgeschlossen mit einem Bachelor oder Master, sollte man zudem eine gewisse Affinität zu Sprachen mitbringen, die in der Gastronomie – gerade im gehobenen Sektor – meist eine Grundvoraussetzung sind.

Innerhalb des Studiums geht es letztlich nicht nur um die originär mit der Gastronomie in Zusammenhang stehenden Themenbereiche wie:

+ Speisen- und Getränkeangebot entwickeln
+ Warenwirtschaft (Einkauf, Lagerung) organisieren.

Im General Management werden auch Aspekte der Personalführung oder betriebswirtschaftliche Aspekte wichtig. Diese Ansprüche spiegeln letztlich auch die Seminar- und Kursinhalte wider. Wer sich in diese berufliche Richtung weiterentwickeln will, wird mit:

+ Controlling
+ Buchführung
+ Personalwesen
+ Marketing
+ QM (Qualitätsmanagement)
+ Marktanalyse
konfrontiert.

Alle diese Aspekte gehören zu einer Führungs- und Leitungsfunktion in der Gastronomie. Letztlich muss der General Manager nicht nur die Belange von Personal und Betrieb im Tagesgeschäft im Auge behalten. Es geht hier auch darum, an der strategischen Ausrichtung und der Erfüllung von langfristigen Zielen zu arbeiten.

Weitere Optionen für den beruflichen Aufstieg

Der General Manager Gastronomie bietet die Chance, in eine Führungsposition aufzusteigen. Gleichzeitig eröffnet sich die Chance, an der weiteren beruflichen Qualifikation zu arbeiten. General Manager können sich in Bereiche wie:

+ Cruise Tourism Management oder
+ Leisure Markets and Management

weiterentwickeln. Damit bieten sich ganze neue Arbeitsmöglichkeiten an. Darüber hinaus kann der General Manager den Weg zum Aufstieg in eine Gesamtleitungsfunktion ebnen. Dies gilt besonders dort, wo mehrjährige Erfahrung im Management zu Buche steht.

Grundsätzlich bietet der General Manager Gastronomie sowohl Aufstiegs- als auch Weiterbildungschancen. Und der Beruf zeigt, dass das Gastgewerbe keinesfalls als Sackgasse angesehen werden sollte. Heute ist der General Manager eine Tätigkeit in der Leitungsebene eines Wirtschaftsunternehmens, das sich als moderner Dienstleister versteht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
+ Als General Manager in der Führungsebene eines gastronomischen Betriebs arbeiten
+ Wertvolle betriebswirtschaftliche Kenntnisse für die eigene Gastronomie sammeln
+ Spezialisierungen sind problemlos möglich

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
+ Als General Manager in der Führungsebene eines gastronomischen Betriebs arbeiten
+ Wertvolle betriebswirtschaftliche Kenntnisse für die eigene Gastronomie sammeln
+ Spezialisierungen sind problemlos möglich

Ob eigene Gastronomie oder Anstellung in einem entsprechenden Betrieb - mit Weiterbildungen lässt sich der eigene Karriereweg oftmals stark positiv beeinflussen…

Fazit: Als Gastronom zu neuen Ufern aufbrechen

Wer in die Gastronomie einsteigt, entscheidet sich für ein berufliches Umfeld mit vielen Herausforderungen. Gleichzeitig bietet die Gastronomie aber auch ein großes Entfaltungspotenzial und gibt die Möglichkeit, sich in ganz unterschiedliche Richtungen weiterzuentwickeln. Man ist hier weder per se auf eine dauerhafte Tätigkeit in der Küche oder als Restaurantfachkraft festgelegt. Mit Ehrgeiz und dem Wunsch, sich beruflich zu entwickeln, kann man sich Stück für Stück in Richtung Restaurant- oder Küchenleitung hocharbeiten. Wer bereit ist, noch einmal die Schulbank zu drücken, eröffnet sich weitere Aufstiegschancen. In mittleren und größeren Gastronomiebetrieben ist sehr oft die Position des Generaldirektors oder General Managers zu finden. Dieser hat Personalverantwortung und muss den Betrieb eigenständig und verantwortungsvoll führen. Ein optimales Sprungbrett, um später eventuell sogar Geschäftsführer eines gastronomischen Betriebs zu werden.

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