#229 Die moderne Kinderkarte

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Weg von den Klassikern

Wer dachte, dass die "Grüne Bewegung" (also gesundes Essen, lokale Lieferanten, Bio-Kost, weniger Fleisch ...) nur eine vorübergehende Erscheinung ist, der sollte nochmals darüber nachdenken. Es heißt nun weg von dem ganzen frittierten Zeugs und hin zu gesunden Alternativen für die Kids.

Wir Gastronomen müssen stets mit der Zeit gehen (oder ihr voraus sein) und den Wünschen unserer Gäste Rechnung tragen. Das gilt selbstverständlich auch für unsere kleinen Gäste. Eltern wünschen sich auch für sie gesünderes Essen und eventuell sogar vegetarische (vegane) Optionen. Aber natürlich muss man das ganze dann kindgerecht anbieten und es so den Kleinen schmackhaft machen.

Gesunde Alternativen für Kinder

Sie müssen es schaffen, drei Punkte abzudecken:
1. Was wollen die Kids selbst gerne essen?
2. Was wünschen sich die Eltern für ihre Kinder?
3. Welche Kindermenüs sind gesund, lassen sich gut zubereiten und haben eine gute Gewinnmarge?

Im besten Falle finden Sie Gerichte für die Sie nicht separat einkaufen müssen, sondern deren Zutaten sich auch in der normalen Speisekarte wiederfinden. Eine gute Idee ist es auch, zunächst einmal gar keine Pommes anzubieten, sondern immer nur eine gesunde Beilage. Wenn Eltern (oder Kids) danach fragen, können Sie immer noch Pommes haben.

Spaß und Geschichten

Kinder lieben Geschichten und Action. Geben Sie ihnen also tolle Geschichten und machen Sie das Essen so interessanter. Nichts ist schlimmer als langweilige Beschreibungen und langweiliges Essen.

Erfinden Sie eine Figur, die den Kindern das Essen erklärt. So könnte also Hannes der kleine Koch den Kindern die Geschichte vom Huhn Elsa erzählen, die so stolz ist, für das Restaurant hier die Eier für die Eierkuchen zu liefern ... und so weiter. Oder wie Hanna die Möhre, Peter Kartoffelkopf und Emma Erbse zusammen tolle Abenteuer erleben.

Richten Sie zudem die Speisen kreativ an und bereiten Sie so dem Kind eine Freude: Burger-Monster, Trauben-Raupe und viele andere Ideen finden Sie im Internet.

Sie dürfen übrigens das Foto mit der kochenden Aubergine gerne frei verwenden. Es stammt aus www.pixabay.com und ist lizenzfrei!

Die "Action-Komponente"

Die Speisen sollten im besten Falle auch eine "Action-Komponente" haben. Hier einige Ideen dazu:

+ Schälchen mit Dips zum Gemüse
+ Kartoffelwürfel eingepackt in Butterbrotpapier zum Auspacken
+ Tischsets zum Ausmalen
+ Ein ausgehöhlter Apfel in den Apfelstangen (die aussehen wie Pommes) reingesteckt sind
+ Kleine Burger zum Selbstbauen ... legen Sie alle Zutaten auf den Teller und das Kind baut sich seinen eigenen Burger zusammen
+ Formen zum Ausstechen für einen Eierkuchen

Teilen Sie Bilder und Infos auf Social Media

Sprechen Sie über Ihre neuen gesunden Alternativen auf Facebook und Co. Teilen Sie die besten Bilder Ihrer schön angerichteten Kinderspeisen. Schreiben Sie warum Sie nun mehr und mehr gesunde Gerichte für Kinder anbieten wollen. Lassen Sie Ihre Fans wissen, welche Gerichte die Kinder am liebsten essen. Teilen Sie interessante Statistiken wie z.B. dass vor Ihrer neuen Kinderkarte 90& der Kinder Pommes haben wollten und nun sind es nur noch 10%. Motivieren Sie so die Eltern alleine wegen der Kids müsse man schon zu Ihnen essen kommen.

Lesen Sie bitte auch den Artikel -> Kinder als Zielgruppe

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