#149 Kommunikation ist alles!

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Es gibt wundervolle stellvertretende Restaurantleiter, die Ihr Handwerk verstehen, sich mit Wein auskennen, eine gute Ausbildung haben, tolles Charisma und gute Führungsqualitäten ... Komischerweise bleiben Sie ewige Stellvertreter. Warum? Ganz einfach: Sie können nur schlecht kommunizieren, sie geben ihr Wissen nicht weiter, sie reden nicht mit ihren Mitarbeitern, sie suchen nicht das Gespräch.

Eine der absolut wichtigsten Fähigkeiten einer guten Führungskraft ist Kommunikation. Ein Manager, der gut verhandeln und motivieren oder auch Probleme durch Kommunikation schnell und nachhaltig lösen kann, der wird sehr erfolgreich sein. Solche Manager können ein Team durch dick und dünn führen und es wird nie zu größeren Problemen kommen.

Was ist eigentlich Kommunikation?

Natürlich kann jeder kommunizieren und seine Gefühle ausdrücken. Leider ist es nur so, dass in vielen Fällen bei dem Hörer etwas anderes ankommt, als man eigentlich sagen will. Das führt zu Misstimmung und Frust. Die Mitarbeiter werden dann unmotiviert, nicht kooperativ oder sogar aggressiv. Mitarbeiter werden sehr schnell erkennen, ob ihr Arbeitgeber oder Manager eine gute Kommunikation führt. Wenn nicht, breitet sich sehr schnell Frust aus. Dabei ist es so einfach. Hier die 4 Dinge, die Sie beachten müssen:

1. Zuhören
Die Kunst des Zuhörens braucht etwas Übung und auch Zeit. Sie lernen viel mehr über einen Menschen, wenn Sie einmal darauf achten wie dieser kommuniziert anstatt nur den Worten zu lauschen. Gutes Zuhören heißt Geduld haben. Praktizieren Sie aktives Zuhören, nicht passives. Geben Sie so Ihren Mitarbeitern das Gefühl wichtig zu sein und motivieren Sie sie dadurch.

Aktives Zuhören
+ Erkennen und spiegeln Sie Stimmungen und Gefühle
+ Seien Sie aufmerksam und ermutigen Sie
+ Stellen Sie offene Fragen
+ Fassen Sie das Gesagte mit Ihren Worten zusammen

2. Seien Sie ein aktiver Part des Gesprächs
Stellen Sie Gegenfragen und wiederholen Sie das Gesagte. So weiß Ihr Gegenüber, dass Sie ihn verstanden haben und er fühlt sich automatisch ernst genommen.

3. Sprechen Sie die gleiche Sprache
Natürlich sprechen wir alle Deutsch. Aber jeder verwendet einen anderen Stil, andere grammatikalischen Strukturen, anderes Vokabluar und Ausdrücke. Gehen Sie auf den Stil Ihres Gegenübers ein und Sie werden Erfolf haben. Wenn Sie z.B. bei einem sehr formalen Stil bleiben und Ihr Mitarbeiter verwendet jugendliche Ausdrücke, dann wird es schwierig mit einer guten Kommunikation.

4. Sagen sie, was Sie meinen und meinen Sie, was Sie sagen
Seien Sie kurz und bündig. Geben Sie klare Anweisungen die nicht viel länger als 100 Worte sind. Alles darüber hinaus können die meisten sich nicht merken oder verarbeiten. Je prägnanter, desto besser. Geben Sie außerdem immer nur eine Anweisung. Wenn diese Aufgabe erledigt ist, geben Sie die nächste. Das schafft viele kleine Erfolgserlebnisse und keinen Frust, weil man ja so viele unerledigte Aufgaben vor sich hat. Bleiben Sie dabei stets ruhig und besonnen und versuchen Sie Emotionen aus dem Gespräch herauszulassen.

Die 6 K der Kommunikation
Klar: Stellen Sie sicher, dass Ihre Informationen klar und eindeutig sind
Knapp: Kurz und bündig, ohne dabei das wichtigste zu vergessen
Korrekt: Seien Sie akkurat und vermeiden Sie Fehlinformationen
Komplett: Geben Sie alle notwendigen Informationen
Kulant: Seien Sie stets freundlich und zuvorkommend
Konstruktiv: Eine positive Einstellung bringt sie viel weiter