Twitter

Sie sind hier: Startseite | Marketing | Social Media | Twitter

Twitter Vogel

Twitter ist ein sogenannter Mikroblogging-Dienst mit rund 850 Millionen Mitgliedern, also eine Möglichkeit kurze Nachrichten im Netz auf dieser Plattform zu verbreiten. Ein Tweed (eine Kurznachricht) kann maximal 140 Zeichen lang sein. Man könnte z.B. schreiben "Denkt alle an den Valentinstag" oder "Spargelzeit im Gasthaus Mustermann", etc.. Man kann aber auch seinen Twitter-Account mit Facebook verbinden. Alles, was man bei Facebook postet, wird automatisch verkürzt bei Twitter übernommen. So erreicht man mit seinen Meldungen noch mehr Menschen.

Funktionen bei Twitter

Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben. Diese Textnachrichten werden unter anderem den Personen angezeigt, die diesem Benutzer folgen. Sie sind auch aufzurufen, ohne bei Twitter angemeldet zu sein oder/und dem angemeldeten Benutzer selbst zu folgen. Der Herausgeber der Nachricht steht auf der Webseite des Dienstes mit einer Abbildung als alleiniger Autor über seinem Inhalt. Die Beiträge sind häufig aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Mikro-Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch anderen Formen der Kommunikation dienen. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird als „twittern“, die Liste der abonnierten Beiträge häufig als „Timeline“ oder kurz „TL“ bezeichnet.

Bei Veranstaltungen kann eine Twitterwall eingesetzt werden – eine „Wand“, an die oder auf der Tweets zu einem vorher bestimmten einheitlichen Hashtag projiziert werden, sodass sie von allen Teilnehmenden gelesen werden können.

Seit Mai 2012 ist es möglich, sich die besten Tweets der Woche per E-Mail zusenden zu lassen. So erhält der Nutzer eine Übersicht über die relevantesten Tweets jener Accounts, denen er folgt beziehungsweise über jene, die von abonnierten Konten besonders häufig geteilt oder kommentiert wurden. Im Juni 2012 wurde bekannt, dass in Tweets gesetzte Links verschiedener Medien künftig Vorschauen und Bilder in sich tragen.

Tweets
Die Beiträge selbst werden als „Tweets“ (englisch to tweet = zwitschern) oder „Updates“ bezeichnet. Das referenzierte Wiederholen eines Beitrages einer anderen Person, um beispielsweise eine Eilmeldung im Netzwerk schnell weiterzuverbreiten, wird als „ReTweet“ bezeichnet. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man die Nachrichten anderer Benutzer abonnieren kann. Autoren werden als „Twitterer“, seltener als „Tweeps“ bezeichnet; Leser, die die Beiträge eines Autors abonniert haben, werden als „Follower“ (englisch to follow = folgen) bezeichnet. Die Beiträge der Personen, denen man folgt, werden in einem Log, einer abwärts chronologisch sortierten Liste von Einträgen dargestellt. Der Absender kann entscheiden, ob er seine Nachrichten allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken will.

Hashtags
Ein Hashtag ist ein Stichwort in Form eines Tags, das insbesondere bei Twitter Verwendung findet. Die Bezeichnung stammt vom Doppelkreuz „#“ (englisch „hash“), mit dem das betreffende Wort markiert wird. Nach dem Tag darf kein Leerzeichen stehen: Beispiel: „#wikipedia “. Im Gegensatz zu anderen Tag-Konzepten werden Hashtags direkt in die eigentliche Nachricht eingefügt; jedes Wort, vor dem ein Doppelkreuz steht, funktioniert als Tag.

Favoriten
Nutzer haben die Möglichkeit, einen Beitrag anderer Personen als Favorit zu kennzeichnen. Diese Bewertung ist neben der Anzahl an Retweets das wichtigste Kennzeichen für den Erfolg und die Verbreitung einer Nachricht, weshalb die Favoriten auch durch Twitter und andere Statistik-Dienste ausgewertet werden. Die Funktion wurde aufgrund des großen Erfolgs von Facebook eingeführt, dessen Pendant liken zum Synonym geworden ist.
Quelle: Wikipedia

Lesen Sie auch: -> Tipp der Woche #53: Twitter Basics

Die besten Tipps der Profis für Twitter

Twitter Vogel

Hier einige Kniffe zum professionellen Einrichten und Verwalten Ihres Twitter-Accounts:

+ Das Twitterprofil muss Ihre Marke wiederspiegeln
Verwenden Sie als Twitternamen Ihren Markennamen (Restaurantnamen) und keine Fantasiebezeichnungen. Verknüpfen Sie Ihre Webiste mit Ihrem Profil. Verwenden Sie Ihr Logo auch als Logos Ihres Twitter-Profils.

+ Achten Sie auf die richtige Bildergröße
Um das beste Ergebnis bei den Bildern zu erzielen, sollten Sie diese bereits im Vorfeld richtig anlegen. Für das Profilbild zum Beispiel ist die Größe 81x81 pixel ideal - für die Kopfgrafik 520x260 pixel. So entstehen keine Qualitätsverluste.

+ Verabschieden Sie sich von allgemeinem Marketing-Geschwafel
Natürlich wollen Sie Twitter dazu verwenden, Ihre Gastronomie bekannter zu machen oder eine bestimmte Aktion anzupreisen - aber wenn das alles ist, was Sie posten, dann wird es für Ihre Follower schnell langweilig. Nutzen Sie persönliche Nachrichten, teilen Sie Rezepte, erzählen Sie nette Geschichten aus dem Restaurant-Alltag oder tweeten Sie interessante Links zu kulinarischen Themen.

+ Vergessen Sie niemals den (virtuellen) Service am Gast
Immer mehr Menschen nutzen Twitter und Co. dazu, nicht nur ihre Begeisterung über etwas auszudrücken, sondern auch ihren Frust. Ignorieren Sie diese Tweeds nicht! Beobachten Sie Twitter in Bezug auf Ihren Namen und gehen Sie schnell auf Kritik ein. Lesen Sie hierzu auch den Artikel -> Mit Kritik im Web richtig umgehen und -> Beschwerdemanagement

+ Nutzen Sie die Hashtags sinnvoll
Hashtags werden dazu verwendet, um mit diesen spezifischen Schlagworten, Themen besser zu finden. Sie beginnen immer mit einem #-Symbol. Wählen Sie keine zu wilden Eigenkreationen. Die findet eh keiner oder aber vielleicht werden sie in anderen Zusammenhängen verwendet, die Ihnen gar nicht gefallen. Schauen Sie sich andere Hashtags an und wählen Sie die besten für sich aus.

+ Immer "sauber" spielen
Vielleicht juckt es Ihnen manchmal unter den Nägeln, über Politik zu sprechen oder einen Mitbewerber schlecht zu machen. Lassen Sie das besser sein. Sie würden das vermutlich auch nicht im persönlichen Gespräch mit einem Gast im Restaurant machen. Meist kommt so etwas auch doppelt und dreifach zurück. Wählen Sie eine Sprache, die Ihrem Betrieb entspricht und lassen Sie allzu Persönliches außen vor.

+ Nutzen Sie Statistiken
Um noch besser zu wissen, wo Ihre Follower herkommen und zu welchen Zeiten sie am aktivsten sind nutzen Sie doch mal das externe Tool Tweriod (englisch). Eine Software mit der Sie diese Werte ermitteln können um dann Ihre Marketingaktivitäten besser darauf abzustimmen.

+ Räumen Sie auf
Auf Twitter sollte es Ihr oberstes Ziel sein, mit Ihren Followern zu interagieren. Schmeißen Sie Leute raus, die als Spammer bekannt sind. Und auch Leute, denen Sie folgen - diese aber nicht Ihnen, sind vernachlässigbar. Räumen Sie also immer mal wieder auf. Dabei kann Ihnen das Online-Tool FriendorFollow (extern/englisch) kostenlos helfen.

+ Ändern Sie Ihr Passwort regelmäßig
Wie bei allen Seiten im Internet gilt auch hier: Ändern Sie Ihr Passwort regelmäßig. Sie wollen schließlich nicht, dass Ihr Account von jemandem übernommen wird. Tipps für sichere Passwörter hat z.B. Spiegel online (extern)