Smart und praktisch: Der Siegeszug der Chipkarte

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Sie ist heutzutage kaum noch aus dem Alltag wegzudenken: Die Chipkarte liefert wertvolle Informationen über ihren Besitzer, ob Kreditkarte, Mitarbeiterausweis oder Kundenkarte. Letztere nutzen auch Gastronomen gerne als Marketinginstrument, -> um Stammgäste langfristig an ihr Lokal zu binden. Doch wie kam es eigentlich zu dem Siegeszug dieser smarten Plastikkarte und wie funktioniert die Speicherung der Daten?

Der Start: ein Stück Plastik und ein Schaltkreis

Es sind nur etwa 45 Quadratzentimeter Plastik, die sämtliche relevante Daten des Inhabers speichern. Gerade in der Gastronomie erfüllen sie auch den Zweck, dass Gäste sich mit einer Lokalität noch besser identifizieren können. Außerdem lassen sich per Kundenkarte Rabatte gewähren und Gutscheine ausstellen. Bei Kartendruckern im Internet können Gastronomen -> Plastikkarten bedrucken lassen und die Vorteile eines intelligenten Kartensystems nutzen (externer Link), das von erfahrenen Druckexperten entwickelt wurde.

Die erste Chipkarte der Welt wurde im Jahr 1969 von Jürgen Dethloff und Helmut Gröttrup entwickelt. Sie hatten die glorreiche Idee, auf einer Plastikkarte einen Schaltkreis mit einem Identifikanden zu verbinden. Etwas später dann setzte sich der sogenannte PIN-Code durch, der auch heute noch beim bargeldlosen Zahlungsverkehr zum Einsatz kommt.

Ihren großen Durchbruch durfte die Chipkarte schließlich in den 1980er-Jahren feiern: Als praktische Telefonkarte ersetzte sie das Münzgeld und fehlte damals in keiner Handtasche. -> Heute sind die bunten Karten begehrte Sammlerobjekte. Nachdem die Krankenkassen in den 1990er-Jahren dann die Chipkarte als elektronisches Hilfsmittel entdeckten, war ihr Siegeszug auch als Kundenkarte nicht mehr aufzuhalten.

Das Finale: erst Magnetstreifen, dann Chip

Noch mehr Möglichkeiten zur Nutzung bieten die heutigen Karten, da sie die Daten statt auf einem Magnetstreifen mit einem elektronischen Chip speichern. Zu erkennen ist der Chip an seinen goldenen Anschlüssen, welche für die Datenübertragung zuständig sind. Andere Begriffe für die elektronische Chipkarte sind Transponderkarten und RFID Karten. Sie benötigen immer einen Kontakt zwischen einem Kartenlesegerät und dem Chipmodul.

Eine kontaktlose Übertragung ist nur mit Chipkarten möglich, wenn sie die Informationen über Magnetfelder oder Radiowellen weitergeben. Außerdem eine technische Raffinesse hochmoderner Karten: ein integrierter Mikroprozessor, der die Daten nicht nur empfängt und verarbeitet, sondern auch austauschen kann. Ein Beispiel dafür ist die SIM-Karte für Mobiltelefone.

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Bild: © istock.com/martin-dm

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