Zusammenarbeit statt Konkurrenz

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Mitbewerber müssen keine Konkurrenten sein – sie können auch Partner sein!

Miteinander, nicht gegeneinander

Zumeist ist es doch so ... jeder Gastronom kocht sein eigenes Süppchen. Oft denkt man, dass das Nachbar-Restaurant, die Nachbar-Kneipe oder der Nachbar-Biergarten Konkurrenz darstellt und man denkt nicht im Traum daran, mit diesem zusammenzuarbeiten. Dabei ist das Gegenteil zu empfehlen!

Es gibt unzählige Beispiele erfolgreicher Kooperationen von Gastronomen. Viele heute große Events haben mal klein als Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Gastronomen angefangen. Viele Stadtteilfeste, Straßenfeste, Grillevents, Gourmetfestivals etc. gehen auf die Partnerschaft von Gastronomen zurück.

Es gibt selbst Fälle, in denen ein solches Fest nur entstand, weil sich zwei ursprünglich verfeindete Gastronomen mit diesem Fest versöhnen wollten und ein so erfolgreiches Event entstand, dass beide nicht mehr wissen, warum es überhaupt einst zu der Verfeindung kam.

Gehen Sie Kooperationen ein. Organisieren Sie mit Ihrem Gastronomie-Nachbarn ein gemeinsames Event. Nutzen Sie vielleicht sogar die Möglichkeit sich zwecks gemeinsamen Einkaufs zu verbrüdern. Große Mengen = besserer Preis. Es gibt viele Ansätze.

Hier einige Beispiele möglicher Kooperationen:
+ Man tut sich mit mehreren Restaurants zusammen, um mit einem Anbieter einen Strom-Großabnehmervertrag abzuschließen.

+ Man beauftragt gemeinsam eine Firma zur regelmäßigen Wartung der Lüftungsanlage. Anfahrtskosten entstehen nur einmal und als Großkunde wird man sicher einen besseren Preis bekommen.

+ Denken Sie mal über einen gemeinsamen Mitarbeiterpool nach. So könnten Spitzen besser bewältigt werden.

+ Seien Sie der Showroom für einen Hersteller von Terrassen- oder Loungemöbeln. Dieser kann seine neusten Modelle bei Ihnen auf der Terrasse aufstellen. Sie können die Möbel nutzen. Zudem bieten Sie jedem "Probesitzer" des Herstellers einen kostenlosen Drink an. Damit gewinnen Sie zudem neue Gäste.

+ Schnüren Sie Pakete - Beispiel 1: Sie tun sich mit 3-4 gleichwertigen Restaurants Ihrer Stadt zusammen und bieten eine "Genuss-Rallye" an. Die Gäste fangen zeitgleich in allen Restaurants mit der Vorspeise an. Dann werden sie mit Shuttles zeitgleich zum nächsten Restaurant gefahren, wo es dann überall die Hauptgänge gibt und so weiter. Je mehr Restaurants mitmachen, je mehr Gänge gibt es, so dass jeder Gast in jedem Restaurant einen Gang erhalten hat. Spaß für die Gäste und Aufmerksamkeit (Presse) vorprogrammiert.

+ Schnüren Sie Pakete - Beispiel 2: Wählen Sie bewusst sehr unterschiedliche Gastronomie und bieten Sie z.B. an, dass man vor einem Theaterbesuch im Café A einen Drink nimmt, dann in Restaurant B mit der Vorspeise und dem Hauptgang beginnt. Nach dem Theater geht es dann in Restaurant C für das Dessert und anschließend in Bar D für den Absacker.

+ Organisieren Sie mit den benachbarten Gastronomiebetrieben ein Straßen- oder Stadtteilfest mit Grillständen, Livemusik, Cocktails und allem, was dazu gehört. Sowas kann man nur im Verbund stemmen.

+ Teilen Sie sich Ressourcen. So könnte man gemeinsam einen Transporter kaufen, eine seltener gebrauchte aber wichtige Küchenmaschine (die transportabel ist), einen teuren Rasenmäher, einen großen Kärcher und andere kostenintensive Anschaffungen, die man nicht ständig im Einsatz hat.

Dieser Artikel ist die Kopie des -> Tipps der Woche #25: Gehen Sie Kooperationen ein.
Weitere nützliche Tipps finden Sie im -> Ideenpool.

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