Gebäudesicherheit in der Gastronomie

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Gebäudesicherheit in der Gastronomie

Florierende Gastronomiebetriebe lassen oftmals nicht erahnen, welche Bedingungen dafür im Hintergrund erfüllt sein müssen. Denn Gastronomiebetriebe unterliegen strengen Sicherheitsbestimmungen; diese dienen dem Schutz von Gästen und Angestellten und müssen auf ganzer Linie erfüllt sein, damit der Betrieb überhaupt seine Türen öffnen darf.

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Sicherheit als A und O

Die Sicherheit spielt in der Gastronomie eine zentrale Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle. Sie kommt noch vor der Warenbestellung, der Dienstplanung und der Zusammenstellung der Speisekarte; die Erfüllung aller Sicherheitsbestimmungen ist die Voraussetzung dafür, dass der Betrieb existieren kann. Dabei kommt es auf die Auswahl der Produkte an: Hochwertige Küchengeräte gelten als sicherer, auch bei der Einrichtung lohnt es sich auf Qualität zu setzen. Einen Überblick zu den führenden Herstellern solcher Produkte finden Gastronomen beispielsweise auf productpilot.com (externer Link), dem offiziellen Businessportal der Aussteller der Frankfurter Messe. Denn Experten wissen: Eine sorgfältige Auswahl der Haustechnik macht das Einhalten der Sicherheitskriterien deutlich einfacher.

Brandschutzbestimmungen sind besonders wichtig

Aufgrund der Arbeit mit offenen Flammen, der dabei entstehenden Dämpfe sowie der vielen Elektrogegenstände geht es in der Gastronomiesicherheit vor allem um den Brandschutz. Dieser fängt logischerweise in der Küche an; dort ist das Brandrisiko naturgemäß am höchsten und muss deswegen minimiert werden.

  • Der Arbeitsschutz in der Küche hat viele Facetten: Stromausfälle, Fettbrände, Unfälle mit Schneidemaschinen, Missgeschicke auf rutschigem Boden – aus gutem Grund gibt es sogar genaue Bestimmungen zur Arbeitskleidung des Personals. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter jederzeit wissen müssen, was zu tun ist. Eine Sicherheitsunterweisung ist deswegen obligatorisch und muss auch für einzelne neue Mitarbeiter jeweils durchgeführt werden.
  • Auch im öffentlich zugänglichen Raum, dem Ort der Bewirtung, muss das Brandrisiko so gering wie möglich gehalten werden. Dabei geht es auch um Details: Elemente wie Vorhänge und Tischdecken müssen schwer entflammbar sein. Dies sind sie, falls sie die DIN 4102 erfüllen. Ausnahme: Normal entflammbares Material ist dann erlaubt, wenn es auf maximal 20 Prozent der Wandfläche begrenzt ist.
  • Da es selbst bei bester Produktauswahl und größter Vorsicht niemals eine hundertprozentige Sicherheit gibt, muss auch für den Fall der Fälle vorgesorgt werden. Damit sind die Fluchtwege gemeint: Je nach Größe und Architektur des Betriebs müssen die Fluchtwege bestimmte Kriterien erfüllen, das betrifft sowohl Notausgänge als auch die Breite von Fenstern, wie diese Checkliste (externer Link)der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe zeigt. Wichtig: Nachträgliche Veränderungen sind meistens relativ teuer, es sollte also schon bei der Auswahl der Betriebsstätte darauf geachtet werden, dass die Voraussetzungen erfüllt werden.

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