Speisekarten selber machen - darauf ist zu achten

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Eine aussagekräftige und professionell gestaltete Speisekarte gehört in jedes Restaurant. Sie ist die Visitenkarte eines Gastronomiebetriebes. Nicht nur der Inhalt muss überzeugen, auch das Design. Mit wenig Aufwand lässt sich eine solche Karte schnell und einfach selbst erstellen und ausdrucken.

Ein kreatives Angebot an Speisen und Getränken wirkt wie das Herz eines jeden Gastronomiebetriebes. Von hier aus fließt die Energie in -> alle Marketing-Bemühungen und Aktivitäten des Unternehmens. Ist das Konzept nicht gut durchdacht und lässt die Qualität zu wünschen übrig, werden über kurz oder lang die Gäste ausbleiben.

Die klassische Speisekarte ist out

Umgekehrt aber kann eine hervorragende Küche über manch einen kleinen Schönheitsmangel im Etablissement hinweghelfen. Selbstredend sollte man sich nicht auf diese Wirkung allein verlassen. Ein perfekter Speiseplan verdient es, bestmöglich in Szene gesetzt zu werden – ganz gleich, ob es sich um eine Bar, einen Imbiss, ein Café oder ein Fünf-Sterne-Restaurant handelt.

Die klassische Speisekarte aus schwerem Leder und mit Kunststofftaschen, in die das wechselnde Speiseangebot im DINA4-Format geschoben wurde, sind lange out. Speisekarten findet man heute in den verschiedensten Varianten. Sie sind -> Teil des Corporate Designs (externer Link) und der Kundenkommunikation geworden.


Perfektes Medium für Eigenwerbung

So kommt es vor, dass Cafés auf bemalte Schiefertafeln setzen oder der Imbiss – weil es so praktisch ist – laminiertes und beidseitig bedrucktes Papier auslegt. In vielen Fällen aber wird viel Potenzial verschenkt, denn die Speisekarte ist das perfekte Medium zur Eigenwerbung.

Übersichtlichkeit ist dabei das A und O, in erster Linie sollte sich der Gast natürlich zurechtfinden. Darüber hinaus gibt es weitere Gestaltungsmöglichkeiten, beispielsweise eine interessante Bebilderung der verschiedenen Speisekategorien mit Illustrationen. Oder Sie erfinden kreative Namen für Ihre Speisen, die zu Ihrem Konzept passen.

Richten Sie sich nach Ihrer Zielgruppe

Sprachlich, aber auch in der Wahl Ihrer Designmittel, ist es ratsam, sich an Ihrer Zielgruppe zu orientieren. Besitzen Sie ein Café, in das viele Senioren kommen? Dann sollte die -> Schrift gut lesbar (externer Link) , also ohne Serifen, und etwas größer sein. Verschnörkelte Buchstaben bieten sich hingegen im Restaurant eines Romantikhotels an. Achten Sie stets darauf, dass Ihre Selbstdarstellung auf der Speisekarte auch glaubwürdig ist.

Weitere Kriterien, die Sie beachten sollten, sind:
+ die Gewohnheiten Ihre Besucher
+ das Portemonnaie, sprich: die Kaufkraft der Gäste
+ das Preisniveau Ihres Angebots
+ die farbliche Ausrichtung Ihres Corporate Designs
+ eine geringe Anzahl verschiedener Schriften (Weniger ist mehr! Bleiben Sie lieber innerhalb einer Schriftartenfamilie.)

Sofern Sie -> Ihre Speisekarte selber drucken (externer Link), ist ein dickeres Papier oder sogar Tonkarton zu empfehlen. Denken Sie in jedem Fall daran, die Karte vor dem endgültigen Druck noch einmal Korrektur lesen zu lassen. Und nun viel Spaß bei der Gestaltung!

Bildnachweis:

Bild 1: ©istock.com/andresr
Bild 2: ©istock.com/photoposter
Bild 3: ©istock.com/zhudifeng

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