Mindestlohn Ausnahmen

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Welche Ausnahmen gibt es?

Trotz der bundesweiten Einführung des MiLoG gibt es immer noch wenige Ausnahmen, die Ihnen in diesem Artikel erläutert werden. Zu den Beschäftigtengruppen, denen kein Mindestlohn gezahlt werden muss, zählen Jugendlich unter 18 Jahren ohne Berufsausbildung, Auszubildende und ehrenamtlich tätige Personen. Weiter muss Praktikanten, die in der Schulzeit oder während der Ausbildung ein Pflichtpraktikum absolvieren nicht der Mindestlohn gezahlt werden. Zudem wird ein Praktikum, welches beispielsweise zur Vorbereitung einer Ausbildung gilt, oder generell ein freiwilliges Praktikum, das nicht länger als drei Monate dauert, nicht mit dem Mindestlohn vergütet. Bei Arbeitslosen, die vor Beginn des Arbeitsverhältnisses mindestens ein Jahr arbeitslos waren, gilt der Mindestlohn, für die ersten sechs Monaten des Beschäftigungsverhältnisses, nicht. Saisonarbeiter hingegen haben Anspruch auf den Mindestlohn. Sie sind allerdings für 70 Tage von Sozialversicherungspflicht befreit.

Tarifvereinbarungen, die bereits vor dem 1. Januar 2015 festgelegt wurden, hebeln das Mindestlohngesetz für den Zeitraum der Vereinbarung aus. Allerdings ist das Ende der Übergangsfrist auf den 31. Dezember 2016 datiert.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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