Der Gewinn liegt im Einkauf

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Geld und Finanzen

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Thema des Monats Oktober 2013: Das Einkaufen aller Produkte für die Gastronomie ist ein bedeutendes Thema. Speisen und Getränke, Reinigungsmittel und Verbrauchsartikel werden zusammen für bis zu 40% bis 50% des Umsatzes eingekauft. Bei einem Jahresumsatz von € 500.000 sind das € 200.000 bis 250.000! Wenn Sie hier auch nur 3% einsparen können, macht das bereits € 6.000/7.500 mehr Reingewinn aus!

Im Tipp der Woche #24 ging es um 4 Wege, um den Umsatz zu steigern ... hier geht es um die andere Seite, den Einkauf, der seinen Teil zur Verbesserung des Gewinns beiträgt.

Neben dem Bereich F&B (Wareneinsatz und Kalkulation - zu diesen Themen finden Sie eigene Artikel - bitte auf den gewünschten Link klicken) kauft man üblicherweise viele Non-Food Artikel und Dienstleistungen ein. Für den Einkauf in all' diesen Bereichen sollte man ein effektives System entwickeln. Leider fehlt oft entweder die Zeit oder die Muße, sich mit den vielen Artikeln auseinanderzusetzen. Die meisten Gastronomen konzentrieren sich auf den F&B Wareneinsatz. Auch wenn dieser sicherlich das größte Potential hat, sollte man auch den anderen Artikeln und Dienstleistungen (inkl. Wartungsverträgen, Handwerkern, Reparaturen, etc.) ausreichend Aufmerksamkeit schenken. In der Summe kann da eine schöne Einsparung zusammen kommen. Wie Sie im Weiteren sehen werden, ist das Verhandeln eines besseren Preises (feilschen) nur ein ganz kleiner Teil des strategischen Einkaufs.

Inhalte von Lieferantengesprächen

Über was kann man mit seinem Lieferanten verhandeln? Mit welchen Hebeln kann man Geld sparen? Zu was sind Lieferanten bereit nachzudenken? Wie kann man im Einkauf seinen Gewinn und seine Liquidität verbessern? Hier einige Anregungen (auch wichtig für die Gesprächsführung):

  • Abnahmenmengen bzw. Mengenrabatte
  • Zahlungsziel bzw. -bedinungen
  • Dauer der Zusammenarbeit - je langfristiger, je besser
  • Preise einzelner Produkte bzw. Dienstleistungen
  • Bündelung von Warengruppen bei einem Lieferanten
  • Jahresrückvergütungen
  • Werbekostenzuschüsse
  • Gegengeschäfte - z.B. Lieferant liefert Ware, Sie richten das Weihnachtsfest für die Firma aus
  • Lieferantendarlehen (z.B. für den Kauf neuen Inventars)
  • Schulungen durch den Lieferanten bzw. seiner Zulieferer (z.B. Reinigungsmittel, Molekularküche...)
  • Rücknahme von Verpackungen
  • Stellung von Mietequipment (kostenlos) für große Caterings oder ein Hausfest
  • Freiware zu besonderen Anlässen (Jubiläen, Weihnachtsfeier, etc.)
  • Gewährung von Skonto

Hier geht es zu weiteren Artikeln zum Thema

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Schlechter Einkauf kostet Geld - bei ahgz.de
So senken Sie Ihre Einkaufskosten - bei creditreform.de

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