B6. Das Zusammenstellen aller Werte

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Das Zusammenstellen des Budgets

Im letzten Schritt (aber natürlich auch schon zwischendurch) werden alle Werte in die -> Budget-Excel-Tabelle [355 KB] (kostenlos im Downloadbereich) eingetragen. Nun sieht man das erste Mal die Gesamtauswirkungen aller Teilüberlegungen. Hier beginnt nun auch das „Spiel mit den Zahlen“. Stellt man z.B. nach dem ersten Eintragen aller Werte fest, dass sich ein Verlust am Ende des Jahres ergeben würde, muss man Werte anpassen. Dies darf natürlich nicht willkürlich geschehen, sondern wohl überlegt. Wo können Kosteneinsparungen vorgenommen, wo der Umsatz erhöht werden? Kann man eventuell auf den einen Koch doch verzichten? Kann man ab Herbst das Brunchbuffet nicht doch etwas teurer machen und damit den Umsatz steigern? Kann man mit seinem Getränkefachgroßhändler bessere Konditionen ausmachen und damit den Wareneinsatz verringern? (siehe auch: -> Einkauf und -> Wareneinsatz).

Ergibt sich dann zuletzt ein sinnvolles und realistisches Zahlenwerk, hat man es geschafft. Das Budget steht und dient nun als Zielvorgabe für den Betrieb und alle Mitarbeiter. Denn nur wenn man weiß, wo es hingeht, wird man das Ziel auch erreichen.

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Immer netto rechnen: Ich möchte hier nochmal darauf aufmerksam machen, dass man bei der Erstellung eines Budgets grundsätzlich von Nettozahlen ausgeht (also alles ohne Umsatzsteuer, da man diese ja nur im Auftrag des Staates einnimmt und sofort wieder abführen muss). Wenn Sie also Umsätze planen, machen Sie sich das stets bewusst. Hier ein Praxisbeispiel: Abends steht im Durchschnitt auf Ihrem Z-Abschlag ein Bruttoumsatz von € 800,00. Sie öffnen 350 Tage im Jahr und berechnen somit € 280.000 Jahresumsatz. Bei einem Gewinn von 8% wären das € 22.400 für Sie. Jetzt kommt aber die Umsatzsteuer dazwischen… Hier nun die richtige Rechnung: Bruttoumsatz € 800,00 = Nettoumsatz € 672,00. Mal 350 Öffnungstage = € 235.200. Das ergäbe einen Gewinn von € 18.816 oder rund € 4.000 weniger für Sie!

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